Pilz zu Fremdwährungskrediten: Wiedergutmachung für Opfer aller Bank-Institute!

Grüne fordern Einrichtung einer Schlichtungsstelle für Geschädigte

Wien (OTS) - "Gewinnmaximierung der Banken zum Nachteil ihrer KundInnen darf sich nie rentieren", kommentiert der Abgeordnete der Grünen, Peter Pilz, die heutigen Berichte über die Zusage der Oberbank, Währungsverluste, die aus der Konvertierung von Frankenkrediten entstanden sind, zum überwiegenden Teil zu ersetzen. "Nach der Oberbank müssen auch die Opfer von Zwangskonvertierungen bei den Volksbanken und anderen Instituten Wiedergutmachung erhalten. Die Regierung soll endlich die parlamentarische Entschließung umsetzen, die auf Initiative der Grünen am 26. Februar 2009 beschlossen wurde: die Einrichtung einer Schlichtungsstelle für Geschädigte, und die Umsetzung gesetzlicher Bestimmungen zum Schutz der BankkundInnen bei Fremdwährungskrediten", fordert Pilz.

Die Grünen haben als Erste die Probleme von KreditnehmerInnen in der Wirtschaftskrise erkannt und bereits im vergangenen Herbst öffentlich ein "Häuslbauer-Moratorium" und ein Verbot von Zwangskonvertierungen gefordert. "Ich sehe die heutige Einigung daher als weiteren Erfolg unserer Bemühungen, in der Wirtschaftskrise den Menschen zu helfen", sagt Pilz. "Wir werden uns aber nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, sondern weiter alles tun, damit nicht neben der beginnenden Massenarbeitslosigkeit auch Massenobdachlosigkeit droht."

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001