"Zeichen und Wunder" - Theater in der Alten Schieberkammer

Premiere des Theaterstücks am Samstag, den 11. April 2009, in der Alten Schieberkammer beim Meiselmarkt

Wien (OTS) - Das "Theater ohne Furcht und Tadel" spielt die tragische Groteske von Leidenschaft und Laster "Zeichen und Wunder" nach Ramón del Valle-Inclán an insgesamt fünf Terminen um jeweils 19.30 Uhr. Die Premiere ist am Samstag, den 11. April. Die Produktion findet in Zusammenarbeit mit den Wiener Wasserwerken (MA 31), dem 14. und dem 15. Bezirk statt.

Unfrieden im spanischen Dorf

"Zeichen und Wunder" handelt von der alten Bettlerin Juana la Reina, die auf der Landstraße der Tod holt. Sie hinterlässt ihrer Schwester und ihrem Bruder ein verwachsenes, hilfsbedürftiges Zwergenkind mit einem riesigen Wasserkopf. Damit stiftet sie Unfrieden in ihrem kleinen Heimatdorf. Das Theater ohne Furcht und Tadel zeigt ein kraftvolles und urtümliches Bild der Menschen in einem spanischen Dorf. Trotz der beschriebenen Armut, der Brutalität der Geschichte und der Verkommenheit vieler Charaktere entbehrt es nicht einer gewissen ursprünglichen, fast kindlichen Fröhlichkeit.

Alte Schieberkammer wurde zu neuem Veranstaltungsraum

Heute ist die Schieberkammer zu einem modernen Veranstaltungsraum umgestaltet. Auf der Grundlage historischer Pläne wurden unter anderem das Eingangstor und die Fenster rekonstruiert. Als der heutige Meiselmarkt noch ein Wasserbehälter war, diente die Schieberkammer als Zugang zum Behälter. Gleichzeitig waren dort Zu-und Ableitungsrohre mit den dazugehörigen Sperrorganen - "Schieber" genannt - verlegt.

Dramatiker del Valle-Inclán brach mit der spanischen Theatertradition

Ramón María del Valle-Inclán (geboren 28. Oktober 1866 in Vilanova de Arousa, Galicien; gestorben 5. Januar 1936 in Santiago de Compostela) war Spanischer Dramatiker, Romancier und Mitglied der "Generación del 98". Er wird als einer der bedeutendsten und sicherlich als der radikalste unter den Dramatikern angesehen, die im frühen 20. Jahrhundert an der Subversion des Traditionalismus des spanischen Theaterestablishments arbeiteten.

Veranstaltungsdetails:

o "Zeichen und Wunder" nach Ramón del Valle-Inclán o Ort: Alte Schieberkammer, 15., Meiselstraße 20/Eduard-Sueß-Gasse o Termine: 11. April, 15. bis 18. April 2009, 19.30 Uhr o Spiel und Leitung: Sonja Graf und Markus Hummel o Am Cello: Klaus Joachim Keller o Kartenreservierung: Telefon 0676 425 09 85

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