Tumpel: Arbeitsstiftung für Leiharbeiter endlich umsetzen

Unternehmen sollen ihre Gewinne einsetzen - durch blanko unterschriebene "Einvernehmliche" ersparen sich Leihfirmen monatlich 5 Millionen Euro

Wien (OTS) - "Die Leiharbeitsfirmen können sich ihre vier
Millionen Euro Beitrag zur geplanten Arbeitsstiftung für Leiharbeiter durchaus leisten", sagt AK Präsident Herbert Tumpel: Fünf Millionen Euro monatlich ersparen sich die Leiharbeitsfirmen laut Berechnung der Gewerkschaft allein durch die Praxis, dass sie sich über blanko unterschriebene einvernehmliche Auflösungen des Arbeitsverhältnisses nicht an die Kündigungsfristen bei Kündigung durch die Firma halten müssen. Mit den Ausreden müsse Schluss sein, sagt Tumpel, die Arbeitsstiftung für LeiharbeiterInnen müsse jetzt rasch kommen. Sie sei auch ein wesentlicher Beitrag im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit, erinnert Tumpel daran, dass gerade unter den LeiharbeiterInnen der Anteil der 19- bis 25-Jährigen besonders hoch ist. Die Unternehmen müssen jetzt einen Beitrag zur Lösung der Wirtschaftskrise leisten: "Sie haben in den letzten Jahren gute Gewinne gemacht, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben nur wenig profitiert."

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