Kuntzl kritisiert Blockadeversuche der Bildungsreform

Wien (SK) - Scharfe Kritik übte die Wissenschaftssprecherin der SPÖ, Andrea Kuntzl, an den Versuchen der Spitzen der BMHS- und AHS-Lehrergewerkschafter die Bildungsreform zu blockieren und deren Forderungen, die Reformen nicht schon im September zu beginnen. "Maßnahmen zur Weiterführung der Schulreform, wie kleinere Klassen, Sprachförderkurse und andere wichtige Projekte sind keine Solo-Ideen der Bildungsministerin, sondern im Parlament auch mit den Stimmen der ÖVP beschlossen. Die Schule muss dringend weiterentwickelt werden. Hier dürfen nicht auf Kosten der Zukunft unserer Kinder bereits beschlossene Reformen blockiert werden", so Kuntzl am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Der heutige Pisa-Test Boykott-Aufruf seitens des BMHS-Lehrergewerkschafters Rainer ist ein Rückschlag gegen jede Verbesserung und Vergleichbarkeit des österreichischen Bildungssystems mit anderen Ländern. Auch das wird bewusst auf Kosten der Qualität der Schule und am Rücken der Kinder betrieben." Kuntzl wies weiters darauf hin, dass auch die gesetzliche Grundlage des BIFIE und damit verbunden die Teilnahme an internationalen Studien vom Parlament beschlossen wurde. "Bildungsministerin Claudia Schmied hat unsere volle Unterstützung bei der Reform der Schule. Wir haben dies gemeinsam mit dem Koalitionspartner beschlossen. Hier gibt es kein Zurück zum Nachteil der Kinder", so die SPÖ-Wissenschaftssprecherin abschließend. (Schluss) mb/sv

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