FPÖ-Herbert: FSG-Polizeigewerkschaft nun auch endlich aufgewacht

Heftige Kritik der AUF an derzeitiger Polizeimisere zeigt Wirkung

Wien (OTS) - Offensichtlich ist jetzt auch die Polizeigewerkschaft munter geworden und erkennt schön langsam den Ernst der Lage in der Exekutive, kommentiert heute der Vorsitzende der AUF/Exekutive Wien, der freiheitliche Bereichssprecher für den öffentlichen Dienst NAbg Werner Herbert, die jüngsten medialen Aussagen des FSG-Vorsitzenden Greylinger.

"Es ist seit langen bekannt, dass es hinsichtlich der angekündigten 1000 zusätzlichen Ausbildungsplätze von Innenministerin Fekter weder zur konkreten Planstellensituation noch zur Kostenfrage eine verbindliche Aussage gibt. Auch über die angespannte Personalsituation und die massiven Budgetprobleme bei der Polizei ist in den vergangenen Wochen bereits umfassend berichtet worden, so wie auch über die letzten entbehrlichen Aussagen der Innenministerin hinsichtlich der angedachten finanziellen und personellen "Belohnungen" für Dienststellen mit besonderen Fahndungserfolgen", so Herbert weiter.

Nichts Neues also was uns da die Polizeigewerkschaft berichtet - fast habe man den Eindruck, als ob die FSG nunmehr noch schnell auf den bereits von der AUF in Schwung gebrachten "Zug der Exekutive-Probleme" aufspringen wolle, meint Herbert. "Bereits im letzten Doppelbudget wurden unter dem SPÖ-Kanzler Gusenbauer rund 400 Planstellen und 7 Millionen Euro im Bereich der Exekutive eingespart. Damals hat nur die AUF/Exekutive mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt dagegen protestiert, während sich die Polizeigewerkschaft dazu äußerst verhalten gezeigt hatte.

"Aber vielleicht zeigt sich die FSG ja diesmal gegenüber der für die Planstellen im Öffentlichen Dienst zuständigen SPÖ-Ministerin Heinisch-Hosek und auch bei ÖVP-Finanzminister Pröll kämpferischer", hofft Herbert und schließt: "Denn nur bereits bekannte Probleme, welche schon zuvor von der AUF aufgezeigt wurden, nochmals medial zu verbreiten ist in der jetzigen prekären Lage, in der die Polizei sich befindet, eindeutig zu wenig."

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004