Präsident Pacher begrüßt Erhöhung der Vergabegrenzen

Wirtschaftskammer Kärnten erwartet Investitionsbeschleunigung und fordert rasche Zustimmung des Landes Kärnten

Klagenfurt (OTS) - Wichtige wirtschaftliche Impulse für die Betriebe erwartet sich WK-Präsident Franz Pacher von der geplanten Anhebung der Grenzwerte für die freie Vergabe von Bau- und Infrastrukturaufträgen sowie bei den nicht offenen Verfahren. "Mit den neuen Grenzen sollen die Investitionen beschleunigt werden und ein Auftragsschub für die Bau-Betriebe ausgelöst werden", so Pacher. "Wichtig ist jetzt, dass die Bundesverordnung rasch vom Land Kärnten beschlossen wird." Stimmen die Länder der Verordnung rasch zu, wäre ein Inkrafttreten schon ab 1. Mai möglich.

Die Schwelle für die freie Vergabe von Bau- und Infrastrukturaufträgen soll von 40.000 auf 100.000 Euro angehoben werden, der Grenzwert bei den "nicht offenen Verfahren" soll von 120.000 auf eine Million Euro hinaufgeschraubt werden. Diese beiden Maßnahmen sollen der Konjunkturbelebung dienen und befristet bis Ende 2010 gelten. Vor allem Gemeinden würden die geplanten Maßnahmen zugute kommen, die dann Aufträge bis 100.000 Euro freihändig vergeben könnten. "Die Kommunen könnten Aufträge rascher und unbürokratischer vergeben - davon würden vor allem lokale Betriebe profitieren", ist sich der WK-Präsident sicher.

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