SP-Schuster: Berittene Polizei für Donauinsel zu teuer und ineffizient

Wichtiger 1.000 PolizistInnen zusätzlich für ganz Wien - FPÖ-Sicherheitspolitik pure Heuchelei

Wien (SPW-K) - Eine klare Absage erteilte Montag der Sicherheitssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Godwin Schuster, der neuerlich von der Wiener FPÖ erhobenen Forderung, nach Aufstellung einer berittenen Polizeitruppe eigens für die Donauinsel. "Die Wiener Polizei selbst hat bereits mehrmals mit nachvollziehbaren sachlichen Argumenten die Einrichtung einer solchen speziellen Truppe abgelehnt und zudem auf die hohen Kosten und die mangelnde Effizienz einer berittenen Polizei hingewiesen. Für die Wiener SPÖ ist dieses Thema keine ideologische, sondern eine sicherheitspolitische und wirtschaftliche Frage", stellte der Mandatar in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien fest.

"Wenn nun die selbsternannte Sicherheitspartei FPÖ meint, klüger als die ausgewiesenen, professionellen Sicherheitsexperten der Polizei zu sein, so ist das ein weiterer Beleg dafür, dass es dieser Partei nicht um die Sache selbst, sondern bloß um Stimmungsmache geht", so Schuster. "Als die FPÖ nämlich noch selbst in der schwarzblauen Koalition gesessen ist, hat sie die nun von ihr geforderte Maßnahme nicht nur nicht umgesetzt, sondern sogar den drastischen Personaleinsparungen bei der Polizei zugestimmt und diese Entscheidung gegen die heftige Kritik der SPÖ verteidigt. Wichtiger als die Einrichtung einer südteuren und ineffizienten berittenen Polizeitruppe auf der Donauinsel sind die Rückgabe der von der damaligen Schüssel-Regierung unter tatkräftiger Mithilfe der FPÖ eingesparten 1.000 PolizistInnen für Wien und ordentliche Arbeitsbedingungen für die Wiener Polizei. Die nunmehrige Forderung der FPÖ und ihre diesbezügliche Kritik gegenüber dem Wiener Bürgermeister ist also nichts anderes als pure Heuchelei", schloss Schuster. (Schluss)

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