FP-Gartelgruber: Frauen in Not sind kein Randgruppenthema!

Bundesregierung muss gerade in der Wirtschaftskrise konkrete Maßnahmen setzen

Wien (OTS) - "Wenn Hilfsorganisationen von einer steigenden Armutsgefahr für Alleinerzieherinnen in Österreich berichten und feststellen, dass mittlerweile bereits 24 Prozent aller Hilfesuchenden in den Beratungsstellen alleinerziehende Frauen seien, ist das alarmierend", erklärt FP-NAbg Carmen Gartelgruber. Es sei zu erwarten, dass sich die Armut angesichts der Wirtschaftskrise in den kommenden Monaten noch weiter verschärfen werde: "Für SPÖ und ÖVP ist das Thema aber offenbar nicht besonders interessant, die Regierung tut bisher wenig, um gerade diesen Menschen zu helfen."

Aber auch Frauen in Partnerschaften hätten an den Folgen der Krise zu leiden, so Gartelgruber: "Neben finanziellen Problemen wird Häusliche Gewalt zu einem immer größeren Problem. Die 6.566 Wegweisungen und Betretungsverbote aus dem Vorjahr werden heuer vermutlich nochmals getoppt werden. Ohnehin gewalttätige (Ehe-)Männer werden durch Umstände wie Arbeitslosigkeit und zunehmenden Leistungsdruck nämlich noch gewaltbereiter."

Die FP-Frauensprecherin fordert die Bundesregierung daher auf, präventiv tätig zu werden: "Es gibt nicht nur Banken und Autohersteller, sondern auch einfache Menschen, die unsere Hilfe brauchen, vor allem Frauen!"

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