Weltgesundheitstag 2009: Stöger lobt Qualität der österreichischen Gesundheitsversorgung

Wien (OTS) - Der Weltgesundheitstag am kommenden Dienstag erinnert an die Gründung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 7. April 1948. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Save lives. Make hospitals safe in emergencies". Gesundheitsminister Alois Stöger betonte in diesem Zusammenhang die "hervorragende Sicherheit der österreichischen Spitäler." Diese werde dem Sicherheitsbedürfnis von Patientinnen und Patienten und Personal in größtmöglichem Umfang gerecht. Besonders wichtig: "Österreich ist für den Ernstfall gerüstet."

Stöger verwies in diesem Zusammenhang auf die Erstellung von Katastrophenplänen und das Zusammenwirken unterschiedlicher Organisationen etwa im Vorfeld der Fußballeuropameisterschaft (EURO 2008), der größten je in Österreich abgehaltenen Veranstaltung. "Wir haben rund um die EURO 2008 die Professionalität unseres Gesundheitswesens unter Beweis gestellt", so Stöger.

Qualität in allen Bereichen sichert Gesundheitssystem

"Nicht nur unsere Spitäler sind sicher, auf sicheren Fundamenten ruht unser gesamtes Gesundheitssystem. Um dessen Qualität beneiden uns viele Länder", betonte der Gesundheitsminister. Die wesentlichen Elemente des Erfolges wären: Patientenzentriertheit ("Der Patient steht im Mittelpunkt"), faires Miteinander aller Gesundheitspartner und gegenseitige Wertschätzung, hervorragende Ausbildung der im Gesundheitsbereich tätigen Personen, solidarische Finanzierung, freier Zugang zu Gesundheitsleistungen, dezentrale und versichertennahe Organisationsstruktur, betriebliche Gesundheitsförderung auch im Gesundheitsbereich, Bekenntnis zu Qualität in allen Bereichen, Gründung eines eigenen Bundesinstitutes für Qualität im Gesundheitswesen.

Neue Initiativen in der Gesundheitsprävention

"Dass es in einem so komplexen Bereich wie dem Gesundheitswesen keinen Stillstand geben darf" sei allen bewusst. "Deshalb werden wir uns mit vernünftigen Reformschritten auf die Zukunft vorbereiten", betonte Stöger. Dazu gehören neue Initiativen in der Gesundheitsprävention, wie z.B. der Nationale Aktionsplan Ernährung (NAPE), der bis zum Sommer erstellt werde, oder das Verbot von Transfetten, das noch vor dem Sommer in Kraft treten soll. Außerdem unterstützt der Gesundheitsminister das "Fit für Österreich"-Forum, eine gemeinsame Aktion des Sportministeriums und der Sportverbände zur Bewegungsförderung. Präventivcharakter habe auch das Anbauverbot von Genmais, das Österreich gegen den Widerstand der Europäischen Kommission durchsetzen konnte. "Auf diesen Erfolg für sichere Produkte in unserem Land bin ich besonders stolz ", sagte Stöger.

Einsatz von e-Health bringt Innovationsschub

Positiv sieht der Gesundheitsminister die Etablierung von e-Health im Gesundheitswesen. "Mit der e-Card haben wir den Anfang gemacht. Als nächsten konkreten Schritt etablieren wir die e-Medikation als Vernetzung aller Partner im Gesundheitswesen", so Stöger. Durch die Etablierung von e-Health werde es jedenfalls einen Innovationsschub im System geben. Wichtig sei, dass der Einsatz von e-Health keine zusätzliche Bürokratisierung bedeute, absolute Datensicherheit gewährleiste und die Zustimmung der Patientinnen und Patienten zur Speicherung ihrer Daten auf elektronischen Kommunikationsträgern sicherstelle.

"Mit allen Maßnahmen und Errungenschaften können wir selbstbewusst zum Weltgesundheitstag 2009 behaupten: das österreichische Gesundheitssystem ist in allen Bereichen von hoher Qualität und befindet sich auf einem guten Weg in die Zukunft", so der Gesundheitsminister abschließend.

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