Heinzl: Landesweite Sicherheitsanalyse und zusätzliche PolizistInnen für die Problemregionen

Mehr Personal, zusätzliche Wachzimmer, regelmäßige und unangekündigte Schwerpunktaktionen

St. Pölten, (SPI) - "Eine landesweite Sicherheitsanalyse mit einem Sicherheits-Masterplan für die Problemregionen", fordert der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat und Mitglied des Innenausschusses, Anton Heinzl. "Die Kriminalitätszahlen explodieren und plötzlich kommt auch die ÖVP-Niederösterreich drauf, dass dagegen etwas getan werden muss. Auf die jahrelangen Forderungen der SPÖ nach gezielten Schwerpunktaktionen reagierte man mit Ablehnung, ja Verleugnung der Tatsachen. Nun gibt es offenbar ein positives Umdenken und die derzeit laufende Aktion in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland ist sicher die erste positive Kraftanstrengung des Innenministeriums in Sachen Kriminalitätsbekämpfung in den letzten Jahren", so Heinzl, der damit aber nicht die Probleme gelöst sieht.****

"In den letzten Monaten haben sich klare ‚Problemregionen’ herauskristallisiert. Die großen Städte, wie beispielsweise die Landeshauptstadt St. Pölten, die Grenzregionen zur Slowakei und Tschechien sowie der Siedlungsgürtel um Wien sind immer mehr Ziel generalstabsmäßig geplanter Einbruchstouren. Einzelaktionen, die in wenigen Tagen wieder vorbei sind und zudem, aus welchen Gründen auch immer, angekündigt werden, werden diese Entwicklung nicht stoppen. Das Innenministerium sollte mit einer Sicherheitsanalyse für alle Regionen Niederösterreichs beginnen, dieser sollte ein Masterplan für notwendige Maßnahmen folgen. Dazu zählt zweifelsohne mehr Personal -denn ohne zusätzliche Polizistinnen und Polizisten wird es nicht gehen. Ebenso müssen gezielte Schwerpunktaktionen regelmäßig und unangekündigt über das ganze Land erfolgen. Ein weiteres Erfordernis wäre die Bedarfsprüfung nach zusätzlichen Polizeiposten. In den vergangenen Jahren wurden Dutzende geschlossen - zu viele offenbar, wie man nun sieht. Alles in allem sollte man von Ad-hoc-Maßnahmen zu einem langfristigen Programm zur Verbesserung der Kriminalitätsbekämpfung und zur Steigerung der Sicherheit für die Bevölkerung kommen", so Heinzl.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

NR Anton Heinzl
Tel.: 02742/36512

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001