Binder-Maier: "Frauenhäuser können nicht kostendeckend arbeiten!"

SPÖ NÖ Landesfrauenvorsitzende fordert von Sobotka ein Umdenken

St. Pölten (OTS) - "Ich gehe davon aus, dass LHStv. Sobotka bei
der Erstellung des Budgets 2010 endlich soziale Verantwortung übernimmt", erklärt die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin Gabriele Binder-Maier. Bislang hätte sie gerade in sozialen Bereichen eine entsprechende Ausgewogenheit vermisst: "Wenn man bedenkt, dass Sobotka mit den Risikoveranlagungen der NÖ Wohnbaufördermittel mehr als 800 Mio. Euro Steuergelder verspekuliert hat und dass in die Landesgartenschau in Tulln angeblich sieben Mio. Euro mehr als veranschlagt gesteckt wurden, dann ist das ein Schlag ins Gesicht für alle sozialen Einrichtungen in NÖ, die tagtäglich ums Überleben kämpfen müssen und auf jeden Cent angewiesen sind."

Besonders die niederösterreichischen Frauenhäuser seien unterdotiert und könnten nicht einmal kostendeckend arbeiten: "Jede fünfte Frau ist von Gewalt durch einen nahen männlichen Angehörigen betroffen. Und gerade die Frauenhäuser sind wichtige Einrichtungen, die es Frauen und Kindern oft nach Jahren körperlicher und psychischer Gewalt ermöglichen, zur Ruhe zu kommen und endlich wieder einmal durchzuschlafen", erklärt Binder-Maier.

Die Landesfrauenvorsitzende fordert ein Umdenken von Sobotka:
"Vereine, wie 'tut gut’, 'Lebensqualität’ oder 'kreativ’, die der Werbung von VP-Regierungsmitgliedern dienen waren zuletzt mit ca. zehn Millionen Euro dotiert", so Binder-Maier: "den Frauenhäusern haben schon 2008 rund 240.000 Euro zur Kostendeckung gefehlt, auch für 2009 wird eine Nachzahlung notwendig sein. Die Prioritäten im Budget müssen endlich anders gesetzt werden, so dass alle NiederösterreicherInnen davon profitieren!"

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