Türkei/EU: Strache: Obama soll sich nicht in europäische Angelegenheiten einmischen

Vorderasiatisches Land hat in europäischem Staatenbündnis nichts verloren

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache bekräftigte heute das entschiedene Nein der Freiheitlichen zu einem türkischen EU-Beitritt und übte in diesem Zusammenhang scharfe Kritik am US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der für einen solchen Beitritt wirbt.

Obama solle sich gefälligst nicht in interne EU-Angelegenheiten einmischen, erklärte Strache dazu. Wenn der amerikanische Präsident schon so ein glühender Beitrittsbefürworter sei und geografische Gegebenheiten offenbar für unwichtig erachte, könne er die Türkei ja zum 51. Bundesstaat der USA machen. Dann könnten die Amerikaner auch die zig Milliarden Beitrittskosten übernehmen und die türkischen Zuwanderer, die sich nach einem Beitritt unweigerlich auf die Reise machen würden. Aber seine diesbezüglichen Aufforderungen an Europa seien verzichtbar.

Die Türkei gehöre weder geografisch noch kulturell noch historisch zu Europa, bekräftigte Strache. Ein vorderasiatisches Land habe in einem europäischen Staatenbündnis nichts verloren. Die Beitrittsverhandlungen müssten sofort gestoppt werden und dürften nie wieder aufgenommen werden.

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