BZÖ-Huber, BZÖ-Spadiut: Ostereier oft gentechnisch verseucht

Nur Erzeugnisse von Biobauern sicher unbedenklich

Wien (OTS) - "Ein sehr hoher Prozentsatz der Eier, die gerade zu Ostern verzehrt werden, sind gentechnisch verseucht", warnen BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber und BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut. Betroffen sind vor allem Eier aus dem Ausland, wo auch die Käfighaltung oft noch erlaubt ist. Grund ist die Fütterung der Hennen mit gentechnisch verändertem Soja, so Huber und Spadiut. Lediglich die Erzeugnisse von Biobauern seien gentechnisch unbedenklich.

Bei importierten Eiern müsse man grundsätzlich davon ausgehen, dass gentechnisch veränderter Soja eingesetzt wird, erklären Huber und Spadiut. Doch auch nach Österreich werden pro Jahr rund 600.000 Tonnen dieses Futtermittels importiert. Die beiden BZÖ-Abgeordneten erinnern daran, dass sich bei Versuchen mit Mäusen innerhalb weniger Generationen beim Einsatz dieser Futtermittel bereits organische Veränderungen gezeigt hätten. "Es ist ausgesprochen bedenklich, wenn gentechnisch veränderter Soja so intensiv eingesetzt wird, ohne die Spätfolgen für Menschen untersucht zu haben", kritisiert Spadiut.

Für Huber ist der Einsatz dieses Futtermittels doppelt bedenklich:
"In Südamerika werden Regenwälder abgeholzt, damit auf diesen Flächen gentechnisch verseuchter Soja angebaut werden kann!" Bereits nach wenigen Jahren seien diese Felder aber schon unbrauchbar.

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