Schicker beim "Dialog in der Mitte Europas"

Wien (OTS) - Zusammen mit der bayrischen Staatsministerin für europäische Angelegenheiten, Emilie Müller, nahm Wiens Planungsstadtrat Rudi Schicker auf Einladung des Brünner Primators Roman Onderka, gestern, Sonntag, am "18. Brünner Symposium - Dialog in der Mitte Europas" in der mährischen Hauptstadt teil.
Schicker präsentierte dabei das Grenzen überschreitende Projekt CENTROPE, nahm aber auch zu mehreren europapolitischen Fragen Stellung. Im Mittelpunkt stand dabei die Stellung der Regionen und der Städte in der EU.

Als besonderes Beispiel für die Bedeutung des Subsidiaritätsprinzip nannte Schicker den öffentlichen Verkehr. Wien hatte bekanntlich zusammen mit mehreren anderen europäischen Metropolen erfolgreich darum gekämpft, sein integriertes Verkehrssystem 'Wiener Linien' in Eigenverantwortung weiter so nutzerfreundlich führen zu können. Schicker: "Subsidiarität ist keine Ideologie sondern bedeutet Effizienz und Sinnhaftigkeit bei der Lösung von Aufgaben durch jene Instanzen, die dafür besonders geeignet sind - in unserem Falle sind dies eben die großen Städte".

Weiteres Beispiel: Die "Magistrale für Europa" als Projekt der Städte und Regionen zwischen Paris und Strasbourg im Westen und Budapest bzw. Bratislava im Osten. Diese Projekt zum Hochleistungsausbau der Bahn wurde in die Finanzierung der Transeuropäischen Netze aufgenommen. Das bedeutet für Wien eine Co-Finanzierung durch die EU für den neuen Hauptbahnhof, die Tunnels und die Weiterführung der Strecke nach Bratislava. Von der europäischen Ebene forderte Schicker europäische Regelungen und damit Unterstützung für jene Menschen, die durch die Wirtschaftskrise Schaden erleiden.

Im Zusammenhang mit dem Projekt CENTROPE erinnerte der Stadtrat daran, dass vor nunmehr knapp 20 Jahren durch die symbolische Zerschneidung des "Eisernen Vorhanges" durch Alois Mock und seinen damaligen ungarischen Amtskollegen jenes Zeitalter begann, in dem jener Raum wieder zusammenwachsen konnte, der über Jahrhunderte zusammen gehörte. (Schluss) lf

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