Haller: Frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage bei Großmugl wird erforscht

Land NÖ unterstützt archäologische Arbeiten mit 25.000 Euro

St. Pölten (NÖI) - "Die Erforschung der Geschichte des Landes und der Erhalt von bemerkenswerten Bauwerken ist dem Land Niederösterreich ein wichtiges Anliegen. So auch im Fall der archäologischen Arbeiten bei Großmugl. Dort wird seit dem Jahr 2006 eine frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage systematisch untersucht. Die weitere Erforschung dieses wichtigen Fundes wird mit 25.000 Euro unterstützt", informiert VP-Landtagsabgeordneter Hermann Haller.

"Die Erfolge der archäologischen Arbeiten sprechen für sich: Schon 2006 wurde ein Keramikdepotfund in einer Siedlungsgrube der frühen Bronzezeit entdeckt, 2007 fand man in einer Speichergrube sechs menschliche Individuen, die hier absichtlich nach dem Tode niedergelegt wurden. Vermutlich sind alle sechs Personen keines natürlichen Todes gestorben, die anthropologischen Untersuchungen laufen zurzeit. Auch 2008 wurde in einer Speichergrube ein Grab entdeckt. Heuer soll nun der Rest der Anlage erforscht werden. Damit wäre es gelungen erstmals in Österreich eine frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage vollständig zu ergraben", weiß Haller.

"Die NÖ Landesarchäologie hat es sich zur Aufgabe gemacht wichtige Fragestellungen der prähistorischen Archäologie zu unterstützen und zu fördern. Die Frühbronzezeit im nördlichen Niederösterreich erlangte nicht zuletzt durch die Anstrengungen der NÖ Landesarchäologie international an Bedeutung. Die Fundstücke gehen in das Eigentum des Landes über", so Haller.

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