Goach-Protest:"Lassen AK nicht für Parteipolitik einspannen"

AK beurteilt jede Regierung daran, was sie für Arbeitnehmer tut

Klagenfurt (OTS) - Gegen den Versuch, die Arbeiterkammer für parteipolitische Zwecke einzuspannen, protestiert AK-Präsident Günther Goach in einer Reaktion auf das heutige Pressegespräch des BZÖ: "Wenn orange Politiker, die weder Arbeitnehmervertreter sind noch bei der AK-Wahl gewählt werden können, Parteipolitik in die AK tragen wollen, wehre ich das entschieden ab!"
"Die Arbeiterkammer gehört den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und keiner politischen Partei", sagt Goach in einer Reaktion auf ein Pressegespräch des BZÖ, bei dem LHStv. Uwe Scheuch und NRAbg. Sigisbert Dolinschek heute eine "notwendige Verschränkung der Arbeiterkammer mit der Politik" gefordert haben.
"Die AK ist und bleibt parteipolitisch unabhängig. Unsere Aufgabe ist es, ausschließlich die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten und wir messen jede Regierung daran, was sie bereit ist, für die Arbeitnehmer zu tun", stellt Goach klar. Die Zusammenarbeit werde die AK wie in der Vergangenheit auch in Zukunft mit all jenen Kräften suchen, die sich für den Schutz und die Verbesserung der Rechte der Arbeitnehmer einsetzen.
"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wenn Arbeitslosigkeit und Lohndruck steigen, brauchen die Arbeitnehmer eine starke Vertretung, auf die sie sich verlassen können", betont Goach und verweist auf das große Vertrauen und die hohe Akzeptanz, die die AK bei ihren Mitgliedern genießt. "Das haben wir erworben, weil unser Einsatz immer die Sorgen und Anliegen der Beschäftigten im Blickfeld hat und nicht das parteipolitische Tagesgeschäft", sagt Goach und bekräftigt. "Wir sind Partner der Arbeitnehmer und nicht der Politik!"
Wählertäuschung im Wahlkampf
Dem BZÖ wirft Goach außerdem grobe Wählertäuschung im AK-Wahlkampf vor. Der orange Spitzenkandidat werde auf den Plakaten flankiert vom orangen Landeshauptmann, dessen Stellvertreter und einem BZÖ-Nationalratsabgeordneten, die alle drei keine Kandidaten seien und gar nicht in die AK gewählt werden könnten. "Das ist eine Irreführung der Wähler und spricht für die wahre Haltung gegenüber Arbeitnehmern!", kritisiert der AK-Präsident.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Kärnten
Kommunikation
Mag. Christa Maurer
Tel.: 050 477-2401
Fax: 050 477-2400
c.maurer@akktn.at
http://kaernten.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKK0001