AUGE/UG zu Uni-KV: "Schlichtweg eine Sauerei, dass im letzten Augenblick wieder bei den am schlechtest entlohnten Uni-Gruppen gespart werden soll!"

Scharfe Kritik der Alternativen, Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen an Universitätskonferenz

Wien (OTS) - "Im letzten Akt des Verhandlungsdramas rund um die Implementierung des Uni-Kollektivvertrages sollen noch schnell die Schwächsten in der Uni-Hirarchie noch einmal ordentlich draufzahlen," empört sich Andrea Ofner, UG-Betriebsrätin an der Medizinischen Universität Wien und Kandidatin der AUGE/UG - Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/ Unabhängige GewerkschafterInnen zur Wiener AK-Wahl. Die WissenschafterInnen in Ausbildung die nach dem 31.1.2003 aufgenommen wurden, will die Universitätskonferenz erst gar nicht in den Kollektivvertrag aufnehmen, die LektorInnen sollen erst nach zwei Jahren in den Genuss des Gehaltsschemas und damit von Lohnerhöhungen kommen. "Die Pensionskassenzahlungen, die zwei Jahre nur zu einem geringeren als den vorhergesehenen Prozentsatz geleistet werden, klingen da vergleichsweise harmlos. Eine skandalöse und ungeheuerliche Vorgehensweise," kritisiert AUGE/UG Kandidatin Ofner.

Wieso die Universitätskonferenz überhaupt noch das mühsam verhandelte Paket aufschnürt wo doch der Dachverband "Universitätskonferenz" selbst der Verhandlungspartner bei den KV-Verhandlungen war und ist, ist Brigitte Ratzer, UG-BetriebsrätIn und AUGE/UG Kandidatin an der TU Wien ein Rätsel. "Es kann ja wohl nur als schlechter Witz bezeichnet werden, dass nach jahrelangen Verhandlungen und einer Einigung in der Causa Uni-KV der eine Verhandlungspartner den Vertrag ganz einfach einseitig aufkündigt und nun von der GöD so rasch als möglich ein JA oder NEIN verlangt. Verträge müssen Gültigkeit haben - und zwar für alle Seiten, Punkt."

Im übrigen hat auch die Arbeiterkammer Wien in ihrer letzten Vollversammlung einem Antrag der AUGE/UG nach Vollfinanzierung des Uni-Kollektivvertrages mit den Stimmen aller großen Fraktionen zugestimmt. Andrea Ofner, Betriebsrätin an der MedUniWien fordert auch diesen Sozialpartner auf, seine Verantwortung ernst zu nehmen und sich gegenüber Universitätskonferenz und Regierung dafür einzusetzen, dass der Uni-Kollektivvertrag in seiner ausverhandelten Form gültig bleibt und entsprechende Finanzmittel dafür bereit gestellt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen (AUGE/UG)
Andrea Ofner, BR an der MedUni Wien, e-mail: andrea.ofner@ug-oegb.at
Brigitte Ratzer, BR an der TU Wien, Tel: 0699/182 50 429
Internet: www.auge.or.at

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