Jannach: Milchpreisverfall ist ruinös für die Bauern

Wien (OTS) - "Das in den letzten Monaten erfolgte weitere Absenken des Lieferantenmilchpreises für die heimischen Landwirte durch die Molkereien wird unweigerlich zu einem weiteren "Bauernsterben" führen", erklärt FPÖ-Agrarsprecher NAbg Harald Jannach. "Die Verantwortung liegt jedoch nicht bei den österreichischen Molkereien, sondern in der absolut unverantwortlichen Agrarpolitik der SPÖ-ÖVP-Bundesregierung", so Jannach.

Mit der absolut unnotwendigen Erhöhung der Milchquoten in Europa wurde der Startschuss für den ruinösen Preisverfall im Milchbereich gegeben. Selbst der Geschäftsführer der größten österreichischen Molkerei (Berglandmilch), DI Josef Braunshofer, erklärt in seinem Rundschreiben an die Milchbauern, dass "zuviel Milch am Markt ist" und niemand sagen könne "wann sich diese unerfreuliche Situation wieder umkehren wird".

FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach fordert einen sofortigen Agrarministerrat in Brüssel, der die Zurücknahme der beschlossenen Milchquotenerhöhungen in den nächsten Jahren sowie eine Quotenregelung nach 2013 festlegt. Zudem fordert Jannach ein sofortiges Aussetzen der AMA-Marketingbeiträge zur Unterstützung der heimischen Milchlieferanten. Es wurden immerhin 7.783.000,00 Euro von den Milchbauern im Jahr 2007 >einkassiert<. "Dieses Geld muss an die Landwirte zurück", fordert Jannach, der schließt: "Es ist eine Schande, wenn der Landwirtschaftsminister tatenlos zusieht, wie ein Landwirt nach dem anderen den Hof zusperren muss, nur weil die Bundesregierung in Brüssel als Musterschüler dastehen will."

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