SP-Hora: Intervallverkürzung auf der S 7 wäre bester "Schwechat-Express"

Wien (SPW-K) - "Eine Intervallverdichtung von 30 auf zumindest 15 Minuten auf der Schnellbahnlinie S 7, wie dies die Stadt Wien schon seit langem fordert, wäre der beste ´Schwechat-Express`. Die Fahrzeit von Schwechat bis nahe ans Zentrums Wiens, nämlich Wien Landstraße, beträgt mit der S-Bahn nämlich nur 17 Minuten, zum Verkehrsknoten Praterstern nur 21 Minuten. Züge der verlängerten Straßenbahnlinie 71 würden von Schwechat bis zum Karlsplatz rund 40 Minuten benötigen. Von einer Express-Verbindung, wie von den Grünen behauptet, kann jedenfalls keine Rede sein. Statt zusätzlich neue Millionen in eine eigentlich nicht benötigte Straßenbahnverlängerung zu stecken, sollte die bereits vorhandene, erst vor wenigen Jahren um viel Geld komplett modernisierte ÖBB-Schienenverbindung nach Schwechat besser genutzt werden", meinte Freitag der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, zum Schwechat-Express-Vorschlag der Wiener und niederösterreichischen Grünen.

Hora wies darauf hin, dass im Zuge der Errichtung des Wiener Hauptbahnhofes seitens der ÖBB auch eine S-Bahn-Verbindung S 70 von Meidling über den Hauptbahnhof und Schwechat bis zum Flughafen angedacht würde. Das Intervall der S-Bahnzüge von und nach Schwechat würde im Fall der Realisierung dieses Vorhabens dann deutlich verkürzt und eine Vielzahl zusätzlicher attraktiver Umsteigemöglichkeiten für die SchwechaterInnen geboten werden. Nicht zuletzt gab Hora zu bedenken, dass im Fall einer Verlängerung des 71ers nicht nur ein zweistelliger Millionenbetrag für die Errichtung der neuen Gleise und sonstiger Infrastrukturmaßnahmen sowie der Anschaffung zusätzlicher Tram-Garnituren aufgebracht werden müsste, sondern zudem laufend zusätzlich hohe Betriebskosten anfallen würden. (Schluss)

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