Grünewald zu FWF-Budget: Krasse Unterfinanzierung verschärft katastrophale Situation

Grüne starten Initiative zur Aufstockung der Forschungsförderungsbudgets

Wien (OTS) - "70 Millionen Euro Budget für den Wissenschaftsfonds ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mit dieser krassen Unterfinanzierung wird die katastrophale Situation des FWF nur verschärft", kritisiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, die vorliegenden Budgetzahlen. "Damit rücken die im Regierungsprogramm und Universitätsbericht 2008 formulierten Ziele in weite Ferne".

Es sei für WissenschaftlerInnen unerträglich, wenn sie akribisch Projektanträge formulieren, dieselben durch internationale GutachterInnen hervorragend beurteilt werden und diese dann letztlich aufgrund des Geldmangels des FWF in Schubladen verschwinden. "Internationale Kooperationen werden gefährdet und junge wissenschaftliche MitarbeiterInnen werden verunsichert, wenn sie von heute auf morgen nicht mehr wissen ob sie weiter beschäftigt werden", so Grünewald und weiter: "Offensichtlich haben die Verantwortlichen sehr wenig Ahnung davon wie Forschung funktioniert und wie langfristig der Planungshorizont wissenschaftlicher Projekte sein muss. Die Lücke, die hier entsteht, wird in wenigen Jahren deutlich sichtbar und ist dann nicht mehr per Knopfdruck zu schließen", warnt Grünewald.
Die Grünen haben bereits eine Initiative zur Aufstockung der Forschungsförderungsbudgets im Parlament gestartet. "Die bevorstehende Diskussion im Wissenschaftsausschuss werden wir mit ganzer Härte führen", kündigt Grünewald an.

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