ARBÖ: Vorösterliche Preissprünge bei Sprit völlig ungerechtfertigt

Wirtschaftsminister soll Verwirrspiel an den Tankstellen endlich abstellen

Wien (OTS) - Die österliche Reisewelle wurde von den Mineralölfirmen zu ungerechtfertigten Preissprüngen nach oben ausgenutzt, kritisiert der ARBÖ. Diesel war um 4,2 Cent zu teuer, Eurosuper um 5 Cent. Diese Preissprünge waren durch die Entwicklung in Rotterdam in keinster Weise gerechtfertigt, die seit einer Woche permanent gesunken sind. Selbst nach der allerjüngsten Verteuerung in Rotterdam ist der Eurosuper 95 in Österreich immer noch viel zu teuer. Angesichts der Wirtschaftskrise, wo Menschen mit jedem Cent rechnen müssen, sind faire Spritpreise ein Gebot der Stunde.

Der gar nicht mehr so neue Wirtschaftsminister ist gefordert, endlich das Verwirrspiel an den Tankstellen abzustellen. "Kein Mensch käme auf die Idee, den Preis für eine Melange mehrmals am Tag zu ändern, nur weil sich die Notierungen der Kaffebohne auf der Rohstoffbörse ständig ändern", zieht der ARBÖ einen lebensnahen Vergleich. Autofahrern wird es durch die ständig wechselnden Preisen schwer gemacht, Preis zu vergleichen. Der ARBÖ bekräftigt seine Forderung, dass die Spritpreise an den Tankstellen nur einmal am Tag verändert werden sollen. Der Wirtschaftsminister muss sich auch die Frage gefallen lassen, wo jene Verordnung steckt, die eine gleiche Reihenfolge bei Treibstoffarten an den Anzeigetafeln der Tankstellen festlegt und die von seinem Vorgänger als Wirtschaftsminister zur Begutachtung ausgeschickt worden war.

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