Weinzinger zu Davies: "Besser dirigieren als kommentieren"

RFJ-Aufkleber ist weder rassistisch noch diskriminierend - "Davies lässt sich von den Grünen und anderen linken Gruppierungen instrumentalisieren"

Wien (OTS) - Zur Ankündigung, wonach der Dirigent des Bruckner Orchesters, Dennis Russell Davies eine Anzeige gegen den Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) wegen Diskriminierung eingebracht hat, stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg Lutz Weinzinger fest: "Der Aufkleber ist weder rassistisch noch diskriminierend. Ich weise die Unterstellung der Nähe zum Rechtsextremismus entschieden zurück. Der RFJ hat das Recht, auch mit überspitzter Polemik auf die Probleme der Zuwanderung, der gescheiterten Integration und der Islamisierung aufmerksam zu machen."

"Der von mir geschätzte Dirigent des Bruckner Orchesters wird ob seines hohen Einkommens nicht direkt im Alltagsleben mit den Problemen der Zuwanderung konfrontiert sein. Viele Bürger in unserem Land werden aber tagtäglich mit diesen Problemen, die die verfehlte Zuwanderungspolitik der vergangenen Jahre mit sich brachte, konfrontiert und müssen damit leben. Davies mag ein bekannter Dirigent sein, es wäre jedoch besser, wenn er sich weiterhin mit der Musik auseinandersetzt und dirigiert anstatt zu kommentieren", so Weinzinger.

Der FPÖ-Landesparteiobmann erinnerte erneut daran, dass sich der nunmehr kritisierte Spruch auf einen konkreten Fall, wo ein Zuwanderer von anderen Zuwanderern ermordet wurde, bezieht. "Wir Freiheitlichen wollen nicht, dass Gewalttäter und Mörder in unsere Heimat kommen und die hier lebenden Menschen um ihr Hab und Gut oder gar um ihr Leben bringen. Deshalb sehen wir es als unsere Pflicht, vor den möglichen Gefahren dieser Fehlentwicklung zu warnen. Auch das Beispiel des mutmaßlichen Mordes eines tschetschenischen Asylwerbers an Box-Europa- und Weltmeister Edip Sekowitsch zeigt, dass diese Warnung keine Erfindung ist, sondern auf traurigen Tatsachen beruht."

Der Vergleich mit einer Zigarettenpackung und dem dort üblichen Warnhinweis müsste auch für Davies nachvollziehbar sein. "Die Botschaft des RFJ ist ganz sicherlich nicht ausländerfeindlich, schon gar nicht kann sie als Aufruf zur Gewalt gegen Ausländer verstanden werden und sie ist weder rassistisch noch diskriminierend. Wenn - wie den täglichen Medien zu entnehmen ist - kriminelle Zuwanderer laufend Österreicher ausrauben, schlagen, vergewaltigen oder gar ermorden, dann ist es notwendig, der Zuwanderung Grenzen aufzuzeigen und vor ihren Gefahren eindringlich zu warnen", betonte Weinzinger abschließend, dass sich Davies von den Grünen und anderen linken Gruppierungen hier instrumentalisieren lasse.

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