Riccardo Muti eröffnet den OSTERKLANG 2009 am 4. April

Wien (OTS) - Das bereits zum dreizehnten Mal stattfindende Wiener Osterfestival präsentiert heuer hochkarätig besetzte Veranstaltungen mit Werken von Haydn und Händel sowie zwei österreichische Uraufführungen. Zur feierlichen Eröffnung am 4. April im Wiener Musikverein zelebriert Maestro Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern Joseph Haydns "Die sieben letzten Worte" und Luigi Cherubinis Messa Solenne in E-Dur. Solisten sind Ruth Ziesak, Marianna Pizzolato, Rainer Trost und Alexey Tikhomirov.

Das 13. OsterKlang-Festival spannt in der Zeit von 4. bis 13. April seinen musikalischen Bogen über eine Vielzahl von außergewöhnlichen Projekten - von der Alten Musik bis zur Moderne. Ein Schwerpunkt des Festivalprogramms ist die szenische Umsetzung des Messias von Georg Friedrich Händel in einer Inszenierung von Claus Guth unter der musikalischen Leitung von Jean-Christophe Spinosi. Während der Osterwoche werden der Musikverein, das Konzerthaus, die Minoritenkirche, die Hofburgkapelle sowie das Semper-Depot und das Theater an der Wien bespielt.

Zeitgenössisches: Eine Birtwistle-Oper sowie Uraufführungen von Helmut Jasbar und Wolfgang Sauseng

Drei zeitgenössische Projekte, davon zwei Uraufführungen, bilden den zweiten Schwerpunkt des Festivalprogramms: in Koproduktion mit der Neuen Oper Wien zeigt das Festival ab 4. April die österreichische Erstaufführung von "The Last Supper" von Harrison Birtwistle in einer Inszenierung von Philipp Harnoncourt im Semper-Depot.

Am 7. April wird das multimediale Melodram "Es ist Freitag und Gott ist nicht da" von Helmut Jasbar im Neuen Saal des Konzerthauses zur Uraufführung gebracht. Sowohl Text als auch Musik stammen von Helmut Jasbar, der in seinem Werk die elementare Angst vor dem diagnostizierten Tod und daraus resultierenden extremen Gefühlen in einer Kontemplation über Joseph Haydns "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" thematisiert. Als Sprecher ist der Schauspieler Peter Matic zu hören.

Die Komposition "Totentanz" des österreichischen Komponisten Wolfgang Sauseng nach einem Text des Schriftstellers und Anton-Wildgans-Preisträgers Wolfgang Hermann erfährt seine Uraufführung am Karfreitag, dem 10. April, in der Minoritenkirche. Unter der musikalischen Leitung von Johannes Hiemetsberger singt der Chorus sine nomine und es spielt das Ensemble Amarcord Wien.

Programm im Zeichen von Händel und Haydn

Die argentinische Mezzosopranistin Bernarda Fink singt am 9. April Arien von Georg Friedrich Händel und wird dabei von Wolfgang Schulz, Franz Bartolomey und Claudio Brizi (Claviorganum) begleitet. Dieser außergewöhnliche Konzertabend mit dem Titel "Händel und Moderne" bringt auch Instrumentalwerke von Bach, Berio, Kurtág, Scarlatti und Willi zum Klingen. Alljährlich begeistert Martin Haselböck mit seiner Wiener Akademie das Publikum des OsterKlangs.

Das Konzertprogramm 2009 steht ganz im Zeichen von Georg Friedrich Händel und Joseph Haydn, jenen zwei großen Komponisten, deren Todesjahr wir 2009 gedenken. Am Ostermontag klingt das Festival mit mittelalterlichen Pilgergesängen und Tänzen aus der Feder von Alfonso X "El Sabio" mit Jordi Savall und seinem Ensemble Hespérion XXI in der Minoritenkirche aus.

o Information: 01 588 30-660 Karten / Wien Ticket: 01 588 85 Website: www.osterklang.at Tageskasse im Theater an der Wien: täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

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