AK Treibstoffpreis-Analyse: "Runter vom Gas" hieß es für Spritpreise im Jahresvergleich 1

Diesel erstmals seit einem Jahr wieder billiger als Eurosuper

Wien (OTS) - Die gute Nachricht, wo alles so teuer ist: Die Spritpreise sind im Jahresvergleich deutlich gesunken. Und erstmals seit März 2008, nach einem absoluten Rekordhoch im Sommer 2008, ist nun Diesel wieder billiger als Eurosuper - durchschnittlich um rund drei Cent pro Liter. Das zeigt eine bundesweite AK-Treibstoffpreis-Analyse im März bei 1.560 Tankstellen. So holen AutofahrerInnen mehr raus, auch in Hinblick auf den anstehenden Osterreiseverkehr: Diskonter sind günstiger als Markentankstellen; Autobahntankstellen sind extrem teuer - Tanken, wenn möglich dort vermeiden; Preise vergleichen innerhalb der Bezirke zahlt sich aus (Ersparnisse etwa bei Diesel bis zu 20 Cent pro Liter im Bezirk Neusiedl/See).

Im Vergleich zum Vorjahr (März 2008) sind die Preise von Eurosuper um durchschnittlich 22 Prozent (27,5 Cent pro Liter) gesunken. Diesel ist um durchschnittlich 23 Prozent (27,2 Cent) billiger als vor einem Jahr.

Teure Autobahntankstellen: Autobahntankstellen verlangen bei Eurosuper um zehn Cent pro Liter (10,4 Prozent) mehr als andere Tankstellen. Bei Diesel verlangen Autobahntankstellen um durchschnittlich sieben Cent (7,6 Prozent) mehr. AK-Tipp: Autofahrer sollten daher vor der Auffahrt auf die Autobahn ihren Tank voll füllen, damit sie ihr Ziel ohne teuren Tankstopp auf der Autobahn erreichen.

Günstigere Diskonter: Es lohnt sich auch, bei Diskontern zu halten. Sie sind günstiger als Markentankstellen. Diesel und Eurosuper sind um durchschnittlich zwei Cent pro Liter billiger als bei teuren Markentankstellen.

Clever tanken: Der Bundesländer-Vergleich zeigt, dass der Westen teurer ist als der Osten. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg heißt es für eine Tankfüllung mehr zahlen als in den anderen Bundesländern. Auch innerhalb von Wien gibt es im Extremfall Preisunterschiede bis zu 18 Cent pro Liter bei Diesel. Wer täglich aus dem südlichen Niederösterreich, etwa Wiener Neustadt, über den vierten Bezirk in den 17. Bezirk in die Arbeit fährt, dem können 16 Cent pro Liter mehr übrig bleiben, wenn statt bei der Markentankstelle im vierten Bezirk (Floragasse) beim Diskonter im 17. Bezirk (Antonigasse) getankt wird. Im Monat ist das eine Ersparnis von rund 24 Euro bei einer monatlichen Gesamtstrecke von 2.500 Kilometer. Aber selbst innerhalb einzelner Wiener Bezirksgrenzen liegen die Preise weit auseinander:
Allein im ersten Bezirk gibt es Preisunterschiede für Diesel von bis zu 13 Cent pro Liter. AK-Tipp: Daher lohnt es sich, die Preise auf den Fahrstrecken zu vergleichen.

(Forts.)

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