FSG-NÖ-Haneder: Endlich mehr Geld für die Beschäftigten

FSG-Forderung nach Vorziehen der Steuerreform wurde erfüllt

Wien (FSG-NÖ) - "Es ist ja schön und gut, dass der Finanzminister jetzt die
Werbetrommel für die Steuerreform 2009 rührt", sagt der Vorsitzende der FSG Niederösterreich und Vizepräsident der AKNÖ Hermann Haneder. Faktum sei, dass damit endlich die Forderung der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen umgesetzt werde. "Ohne die FSG hätte es bis heute keine Entlastung für die ArbeitnehmerInnen gegeben, denn die ÖVP hatte sich trotz der einbrechenden Konjunktur geweigert, die Steuerreform auf 2009 vorzuziehen", so Haneder weiter. Zur Erinnerung ein kleiner Auszug aus dem Archiv: Josef Pröll (ÖVP) sagte nach dem Ministerrat am 22. 10. 2008:
"Steuerentlastung erst 2010" und noch am 29. Oktober 2008: " Ein Vorziehen der Steuerreform 2009 sehe ich derzeit nicht."++++

"Wir haben immer gefordert, dass durch eine schnellstmögliche Steuerreform den Beschäftigten endlich wieder mehr im Geldbörsel bleiben muss", sagt Haneder und weiter: "Zur Zeit werden ununterbrochen Rettungspakete für Banken und Autohersteller geschnürt." Jetzt sei es höchst an der Zeit, dass für die Beschäftigten etwas unternommen werde. "Die vorgezogene Steuerreform ist ein erster wichtiger Schritt, aber es müssen noch weitere Maßnahmen folgen", fordert Haneder. Dazu gehörten neben einer Aus-und Weiterbildungsoffensive für Beschäftigte und ganz besonders für junge Menschen auch beschäftigungsintensive Investitionen in die Infrastruktur, beispielsweise im Hochbau - mit dem Bau von Schulen und Kindergärten könnten Arbeitsplätze geschaffen werden. "In Anbetracht der steigenden Arbeitslosigkeit muss auch das Arbeitslosengeld auf EU-übliches Niveau angehoben werden", erklärt Haneder abschließend.

FSG, 2. April 2009 Nr. 33

Rückfragen & Kontakt:

Susanne Karner, 0664/5482059

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0004