Amon zur Lehrerdiskussion: Brauchen Verhandlungen, bis der weiße Rauch aufsteigt

Wien (ÖVP-PK) - Sollten sich die in zahlreichen Medien kolportierten und zum Teil von Bildungsministerin Schmied geäußerten Zahlen zum Bildungsbudget bestätigen, so dürfte sie ein deutlich höheres Budget erhalten als in den vergangenen Jahren, stellte heute, Donnerstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon anlässlich der heutigen Aussprache über aktuelle Fragen im Unterrichtsausschuss fest. So seien für 2009 um 393 Millionen Euro mehr budgetiert, als der Erfolg 2008 ausweist. Berücksichtigt man noch die 236 Millionen Euro an Budgetüberziehung aus dem Vorjahr, die sich auch im Budget 2009 wiederfinden, ist das Budget für 2009 um 629 Millionen Euro höher als das Budget 2008. Nicht nur dies zeige, dass eine Schwerpunktsetzung im Bildungsbereich auch für Finanzminister Josef Pröll wichtig ist. ****

In der Diskussion rund um die von der Ministerin geforderten zwei Stunden mehr plädiert der ÖVP-Bildungssprecher für eine Lösung im Wege von Verhandlungen, "bis weißer Rauch aufsteigt". Es gilt, in einen intensiven Dialog einzutreten. Amon verwies in diesem Zusammenhang auf eine GFK-Umfrage, der zu Folge 80 Prozent der Befragten meinen, dass die Ministerin bisher zu wenig mit den Lehrern verhandelt habe. Eine Mehrheit sagt zudem, dass die Maßnahmen nicht gegen den Willen der Lehrer durchgesetzt werden sollen. Auch die heutigen Schülerproteste in Wien würden den Verhandlungsbedarf aufzeigen. "Wir alle leiden unter dieser Situation, weil andere wichtige Themen damit in den Hintergrund rücken", klagt Amon, der "jede Instrumentalisierung von Schülern ablehnt - das gilt für alle Seiten".
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