FP-Frank: ORF-Zentrum am Küniglberg wird zur städtebaulichen Herausforderung!

Wien, 02-04-2009 (fpd) - Dass der ORF in Schwierigkeiten steckt
und saniert werden muss, sei bereits bekannt und war auch Gegenstand einer Sondersitzung im Parlament. Die Vorschläge sind zahl- aber nicht immer hilfreich. So fordert die ÖVP dass das ORF-Zentrum am Küniglberg erhalten und die Arbeitsplätze gesichert werden müssen. Dies kommt der Quadratur des Kreises gleich, wo saniert werden soll und alles muss beim Alten bleiben, so heute die FPÖ-Wien Gemeinderätin, LAbg. Henriette Frank.

Wenn der ORF als wirtschaftlich geführtes Unternehmen in abgespeckter Form nach St. Marx absiedelt, dann könne das auch bedeuten, dass ein Nachfolgeunternehmer neue Arbeitsplätze am Küniglberg schafft. Dass das Objekt in seiner Gesamtheit erhalten bleibt, dafür sorge der Denkmalschutz, der als Gesetz für alle gleichermaßen gelte. Allerdings gebe es hier bereits mehrere Gruppen, die sich um das Erbe Roland Rainers sorgen. Die einen möchten, dass das Gebäude starr in seinem jetzigen Zustand verbleibt, die anderen meinen im Sinne Rainers zu sprechen, dass ein Gebäude nur lebt, wenn es seinen entsprechenden Bedürfnissen angepasst wird. Bei einem so hochtechnischen Gebäude wie es nun der ORF ist, werde wohl sicherlich letzteres zutreffen, ist Frank überzeugt.

Es solle jedoch nicht Aufgabe der Politik sein, einem Unternehmen die Sanierungsweise vorzuschreiben. Die Regierung könne jetzt beweisen, dass sie sich - wie von Bundeskanzler Faymann angekündigt - nicht einmischen wird. Zu lange musste der ORF als Spielwiese von ÖVP und SPÖ herhalten und nur allzu oft habe man sich des ORF bedient, um gut dotierte Versorgungsposten an Freunde vergeben zu können.

Es gebe viele Beispiele eines Staatsrundfunks, der ohne hohe Gebühren und Werbeeinschaltungen kostendeckend wirtschaften kann - wie etwa der NHK (Japan) - und trotzdem den an ihn gestellten Bildungsauftrag nachkomme, merkt Frank abschließend kritisch an. (Schluss) hn

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