• 02.04.2009, 14:00:17
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ARBÖ: Vor Osterreisewelle ungerechtfertigte Preissprung bei Sprit

Bundeswettbewerbsbehörde hat auf ARBÖ-Studie reagiert

Wien (OTS) - In den letzten Tagen hat sich Diesel im Schnitt um
1,1 Cent pro Liter auf 0,926 Euro pro Liter verteuert, Eurosuper 95
kletterte gleich um 2,7 Cent auf 0,975 Euro an. "Diesmal ist es
besonders leicht nachzuweisen, dass die Spritpreise nur wegen der
bevorstehenden Osterreisewelle verteuert werden. Denn in Rotterdam
sinken die Treibstoffpreise seit über einer Woche", kritisiert der
ARBÖ. Ginge es nach den Notierungen in Rotterdam müsste Diesel in
Österreich sofort um 4,2 Cent sinken, , Eurosuper 95 sogar um 5 Cent
pro Liter. "Wieder einmal schaut die Regierung tatenlos zu, wie den
Autofahrern ungerechtfertigt Geld aus der Tasche gezogen werden".

Der ARBÖ fordert Wirtschafts- und Konsumentenschutzministerium
endlich zum Handeln auf. "Faire Spritpreise sind das beste
Anti-Krisenprogramm. Früher oder später sind alle von
ungerechtfertigten Treibstoffpreisen betroffen, nicht nur die
Autofahrer". Während die Regierungspolitiker beharrlich wegschauen,
hat die Bundeswettbewerbsbehörde auf die Studie des ARBÖ positiv
reagiert. Darin weist der ARBÖ anhand der Vorjahreszahlen nach, dass
die Mineralölfirmen von den fallenden Spritpreisen bei weitem mehr
profitiert haben als von den steigenden. Die Spannen der
Mineraölfirmen haben sich während der radikal gesunkenen Spritpreise
in der zweiten Jahreshälfte 2008 massiv um 35 Prozent verbessert,
gegenüber der ersten Jahreshälfte, als die Spritpreise massiv
angestiegen sind. So betrug die Differenz zwischen den heimischen
Dieselpreisen und den Rotterdamer Notierungen (währungs- und
steuerbereinigt) 10,5 in der ersten Jahreshälfte 10,2 Cent pro Liter.
In der zweiten Jahreshälfte vergrößterte sich diese Marge auf 14,2
Cent pro Liter. "Wenn sich die gesamte Branche in Zeiten sinkender
Preise höhere Margen verschaffen kann, ist dies ein interessanter
Fall für die Bundeswettbewerbsbehörde", vermeint man im ARBÖ. Die
Tankstellenpächter haben von den fetteren Margen jedenfalls nichts zu
spüren bekommen, denn die Tankstellen-Brutto-Margen sind im gesamten
Vorjahr gesunken.

Rückfragehinweis:

ARBÖ
   Interessensvertretung und Öffentlichkeitsarbeit
   Mag. Lydia Ninz
   Tel.: (++43-1) 89121-280
   Mobil: 0664/60 123 280
   mailto:presse@arboe.at
   http://www.arboe.at

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