Bürgerversammlung Donaucity - BV Scheed: "Einige Probleme bei Lärm und Wind konnten gelöst werden"

Bambuspflanzen gegen den Wind und ein "Lärmtelefon" für Probleme mit der Copa Cagrana

Wien (SPW-K) - Nach Jahren von Diskussionen über Windprobleme im Bereich der Donaucity kam auf Initiative des Donaustädter Bezirksvorstehers Norbert Scheed Bewegung in die Sache: Der Wohnbauträger WED ließ die Firma Weatherpark die Situation analysieren und entwickelte auf dieser Grundlage Maßnahmen zur Verbesserung des Windkomforts. Vier Meter hohe, modern designte Stahltröge mit Bambusbepflanzung werden in den kritischen Zonen als Windbremsen fungieren. Sowohl WED Geschäftsführer Thomas Jakoubek als auch Donaucity-AG Geschäftsführer Michael Pech erklärten im Rahmen einer Bürgerversammlung verbindlich für die Aufstellung der Windbremsen zu sorgen. Eine weitere Verbesserung der Situation ist mit der fortgesetzten Bebauung der Platte zu erwarten. "Das alles wird die Situation Schritt für Schritt verbessern. Aber eines muss klar gesagt werden: wenn über Wien ein Sturm zieht, wird auch in der Donaucity weiterhin der Wind blasen. Die Wunderlösung, die die Donaucity windfrei macht, gibt es wie auch im Rest der Stadt nicht", sagt Bezirksvorsteher Scheed.

Als enttäuschend und unbefriedigend bezeichnet Scheed die Klarstellung der ASFINAG, dass eine Einhausung der A22 aus (lärm-)technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht kommt. "Auch wenn die ASFINAG die Realisierung ausschließt, bleibt dieser Wunsch des Bezirks Donaustadt aufrecht", sagt Scheed. Im Rahmen der Bürgerversammlung wurde seitens der Donaucity AG hingewiesen, dass bauseitige Maßnahmen (z.B. vorgehängte Glasfassaden) eine Alternative zur Einhausung für die Verbesserung der Lärmsituation sein können. Diese Maßnahmen liegen aber im Verantwortungsbereich der Donaucity AG.

Zu den Beschwerden über Lärmbelästigungen aus dem Bereich der Copa Cagrana gab es konkrete Ergebnisse: schwarze Schafe unter den Betreibern sollen durch die enge Kooperation der Bürger mit den Copa Cagrana Verantwortlichen identifiziert und die Quelle der Belästigung abgestellt werden. Dafür wurde ein "Lärmtelefon" eingerichtet, das ermöglicht, sofort auf Überschreitungen zu reagieren. Die Kontrollen des Magistratischen Bezirksamts werden sich ebenfalls auf die identifizierten "Problembetriebe" konzentrieren.

Zusammenfassend zeigte sich Scheed mit dem Verlauf der Bürgerversammlung sehr zufrieden: "Es war eine konstruktive, Lösungsorientierte Veranstaltung. Die BürgerInnen haben ein recht, aus erster Hand zu erfahren woran sie sind. Es gibt Probleme, die leider nicht so lösbar sind wie erhofft - beispielsweise das Lärmproblem. Aber im Bereich Wind gibt es erstmals konkrete verbessernde Maßnahmen. Bei der Copa Cagrana ist ein Weg beschritten, der eine Verbesserung im Sinne der Bürger und der Betreiber erwarten lässt. Wir werden uns weiterhin intensiv für die Interessen der BürgerInnen einsetzen", sagt Bezirksvorsteher Scheed.
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