VP-Leeb: "SPÖ kopiert weiter auf Hochdruck"

Neo-Stadtrat übernimmt ÖVP-Forderung nach besserer Klassen-Zusammensetzung

Wien (OTS) - "Die Wiener SPÖ wird offenbar immer nervöser und kopiert weiterhin auf Hochdruck ÖVP-Ideen. Nichts anderes als eine weitere übernommene Forderung der ÖVP sind die heutigen Aussagen von Neo-Stadtrat Christian Oxonitsch zur besseren Durchmischung in den Klassen. Wie bei allen Integrationsmaßnahmen der vergangenen Jahre kommt aber auch diese reichlich spät, denn echte Durchmischung ist bei Anteilen von bis zu 90 Prozent Kindern mit Migationshintergrund schon lange nicht mehr gegeben. Und: Es gibt in Wien keinen Bezirk mehr, wo diese Probleme nicht auftauchen." So reagiert die VP-Stadträtin Isabella Leeb auf die Aussagen von Oxonitsch in der Donnerstag Ausgabe der Tageszeitung "Heute".

"Die ÖVP hat - im Gegensatz zur SPÖ - immer betont, dass erfolgreiche Integration nur über die Sprache möglich ist. Daher auch unsere Forderung nach einem verpflichtenden Kindergartenjahr, um die Sprachkompetenz möglichst früh zu entwickeln. Die Stadt Wien setzt aber nicht einmal die Mittel des Bundes entsprechend ein. Eine Million Euro blieben vergangenes Jahr unberührt im Topf liegen. Mittel, die für die Sprachförderung dringendst eingesetzt werden müssten", so Leeb weiter.

Druck auf die Privatschulen steigt

Wien ist bereits heute mit dem Phänomen konfrontiert, dass diejenigen, die es sich leisten können, zunehmend in die Privatschulen flüchten - vergangenes Schuljahr bereits knappe 40.000 Schülerinnen und Schüler. Und diese Tendenz wird sich weiter fortsetzen. "Mit dem Ergebnis, dass der Druck auf die Privatschulen steigt, während die öffentlichen Schulen zum Sammelbecken jener werden, die nicht über genügend Sprachkompetenz oder nicht über die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten verfügen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Situation eskaliert. Zu hoffen bleibt daher, dass es sich beim Plan der besseren Klassen-Durchmischung nicht nur wieder um einen bloßen Ankündigungs-Gag der in dieser Hinsicht einschlägig bekannten SPÖ Wien handelt, sondern die Maßnahmen zügig durchgeführt werden. Damit in Wien endlich etwas weitergeht", schließt Leeb.

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