Wiener Sonntags-Allianz-Gründung "starkes Signal"

Bischof Ludwig Schwarz: Wichtig im Blick auf große Bahnhofsbauprojekte

Wien, 2.4.09 (KAP) In allen österreichischen Bundesländern wie auch auf Bundesebene gab es bereits seit längerem "Allianzen für den freien Sonntag". Jetzt gibt es dieses von kirchlichen und Gewerkschaftsorganisationen initiierte Bündnis auch auf Wiener Ebene. Der Sprecher der "Allianz für den freien Sonntag Österreich", der Linzer Bischof Ludwig Schwarz, wertete die Gründung der neuen Wiener Allianz als "starkes Signal". Gerade in Hinblick auf die bevorstehenden Großprojekte im Bahnhofsbereich in Wien komme die Wiener Allianz für den freien Sonntag zum richtigen Zeitpunkt, heißt es in einer Aussendung am Donnerstag. Die Allianz auf Wien-Ebene ermögliche auch ein noch stärkeres länderübergreifendes Engagement für den arbeitsfreien Sonntag - insbesondere mit der Slowakei.

Welche Wirkung das Bündnis auf regionaler Ebene erzielen kann, werde am Beispiel des Linzer Hauptbahnhofes deutlich, so Bischof Schwarz:
Dort habe die Allianz Oberösterreich ein generelles Offenhalten der Geschäfte verhindert.

Auf Österreich-Ebene gehören der "Allianz für den freien Sonntag" mehr als 50 Organisationen an, darunter die Allianzen in den jetzt neun Bundesländern. Sie setzt sich gemeinsam mit den Sonntags-Allianzen und -Initiativen in Deutschland, Polen, Südtirol und Frankreich, in der Slowakei und der Schweiz für "Zeitwohlstand" und Lebensqualität in Form gemeinsamer freier Zeiten, wie Sonn- und Feiertage, ein. Ihr gehören Organisationen aus Wirtschaft, Kirchen, Zivilgesellschaft und Gewerkschaften an. (Informationen:
www.freiersonntag.at) (forts.)
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