FP-Frank: Förderung für einbruchssichere Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoß einführen

Kosten dürfen nicht immer auf die Mieter abgewälzt werden

Wien, 02-04-2009 (fpd) - Die Medien sind voll mit Berichten über die extrem gestiegene Kriminalität in Wien. Es geht dabei um Jugendliche aber auch Banden, die sich den Fall der Schengengrenze zunutze machen und die Wohnungen und Häuser der Wienerinnen und Wiener berauben. Bis zu 150 Mal am Tag wird in Wohnungen in Wien eingebrochen, zeigt die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, Henriette Frank die schrecklichen Zustände in der Bundeshauptstadt auf.

Die Bezirke ergreifen nun die Initiative und veranstalten Sicherheitsabende. Für die Bewohner und zum Teil bereits Betroffenen sei es allerdings unverständlich, dass trotz Anwesenheit von Polizei und Bezirksvorsteherin, wie dies im 10. Bezirk der Fall war, der Abend zu einer Werbeveranstaltung für einbruchshemmende oder -sichere Türen und Fenster verkommt. Es könne nicht ständig der Bürger zur Kasse gebeten werden, um sich gegen alles und jeden zu versichern oder zu schützen, kritisiert Frank.

Die FPÖ-Wien habe deshalb einen Antrag eingebracht, wonach die Stadt Wien die Förderung von einbruchshemmenden Eingangstüren auf entsprechend ausgerüstete Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoßbereich ausdehnen soll. Erfahrungsgemäß seien bei Einbrüchen in Erdgeschoßwohnungen auch andere Geschoße betroffen. Um die oft ziemlich hohen Kosten nicht allein auf die Mieter abzuwälzen, wäre eine entsprechende Förderung sinnvoll, fordert Frank.

Wenn schon Bürgermeister Häupl ein Kontingent von 1000 Polizisten ankündigt, die dann doch nicht kommen, so wäre zumindest die finanzielle Unterstützung für Sicherungseinrichtungen ein Schritt in die richtige Richtung, so Frank abschließend. (Schluss) hn

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