FP-Lasar zur Karlsplatzpassage: Stadtplanung geht am Willen der Bevölkerung völlig vorbei

Passage auch weiterhin ein Schandfleck im Zentrum Wiens

Wien, 02.04.2009 (fpd) - Wie viele Ankündigungen und Versprechen haben wir schon von Häupl und Co gehört und wie oft wurde die Bevölkerung in dieser Sache schon enttäuscht, fragt sich der FPÖ-Wien Gemeinderat David Lasar angesichts der neuerlich ausufernden Szene in der Karlsplatzpassage.
Die Wiener Karlsplatz-Passage ist seit Jahren ein Ärgernis für die Wiener Bevölkerung. Die Wiener Junkie-Szene hat den Verkehrsknotenpunkt fest in ihrer Hand und auch die dortige Infrastruktur, wie etwa Telefonzellen oder die WC-Anlagen sind völlig unbrauchbar, weil verschmutzt und völlig devastiert. Die SPÖ versucht jetzt durch den Umbau in der Passage die Probleme in den Griff zu bekommen. Die wenigen noch gut funktionierenden Geschäfte werden nun - in Zeiten der Wirtschaftskrise - auch geschlossen. Offenbar haben die Rathausroten aus dem Praterdebakel nichts gelernt. Denn Stadtgestaltung und Architektur können ihre direkte Umgebung zwar beeinflussen - an den grundlegenden Problemen werden sie jedoch nichts ändern können, meint Lasar.

Die Wiener FPÖ fordert im Zusammenhang mit der Karlsplatz-Passage ein "zurück an den Start" für das gesamte Projekt. Dieser hoch frequentierte Bereich darf - gerade in Zeiten wie diesen - jedenfalls nicht als "Sperrgebiet" für Geschäftsleute gelten. Ebenso wären Häupl und Co gut beraten, wenn sie für die dort ansässigen Süchtigen endlich Therapieplätze schaffen würden - ansonsten wird man das Problem der Drogensucht in diesem Bereich nämlich nicht nachhaltig ändern können, schließt Lasar. (Schluss)paw

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