FP-Mahdalik, Schütz: Na ja-Bürgerversammlung in der Donau-City

Marathonsitzung mit sehr, sehr kleinen Erfolgen

Wien, 02-04-09 (OTS) - Die Bürgerversammlung zu den Lärm- und Windproblemen in der Donau-City dauerte bis heute 0.30 Uhr und brachte zahllose Ausflüchte von WED, Stadtplanung und Bezirk, die für so gut wie nichts zuständig zu sein scheinen, aber bei Spatenstichen und Eröffnungen vor den Kameras stets gute Figur machen. Die FPÖ, die seit dem Jahr 2002 auf bauliche Maßnahmen gegen die Fallwinde gedrängt hatte, konnte jedoch erreichen, dass nun Taten gesetzt werden, berichten FPÖ-LAbg. Toni Mahdalik und die Donaustädter FPÖ-Klubobfrau Angela Schütz.

Schäbig dabei war jedoch, dass sich die WED bei der Frage nach der Verantwortung für die beiden schwerverletzten Fallwindofer nach dem Motto "selber schuld" abputzte. WED-Geschäftsführer Jakoubek war überhaupt den ganzen Abend lang mit Erklärungen beschäftigt, wo er überall warum nicht zuständig ist. Gratulation!

Bei der Diskussion rund um die von der FPÖ geforderte Einhausung der A-22 bis zur Brigittenauer Brücke schaltete die ASFINAG leider auf stur und hielt fest, dass die 61 Mio. Euro für die Überplattung nicht zur Verfügung stehen. Auch ein Gesamtkonzept zur Reduzierung der massiven Lärmbelastungen konnte nicht vorgelegt werden, ist Klubobfrau Angela Schütz enttäuscht.

Sie brachte auch beim letzten Themenkreis, der Lärmentwicklung durch schwarze Schafe unter den Gastronomen auf der Copa Cagrana, einen positiv aufgenommenen Vorschlag in die Diskussion, nach dem die Lautstärke nach Mitternacht künftig reduziert werden soll. Ein paar Dezibel weniger würden das Vergnügen der Besucher nicht schmälern, die Lebensqualität der Anrainer jedoch deutlich steigern, erklärt Schütz. (Schluss)am

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