FP-Gudenus: Temporäre Schwerpunktaktionen der Polizei helfen der Bevölkerung nur kurzfristig

Scheinmaßnahmen führen zu einem Sicherheitsvakuum auf den Polizeidienststellen

Wien, 02.04.2009 (fpd) - Die derzeit stattfindenden Schwerpunktaktionen der Wiener Exekutive sind in Wahrheit nichts anderes als ein nettes Showprogramm für die Bevölkerung in der Bundeshauptstadt. Denn wenn die Polizisten aus ganz Wien zusammengezogen werden, hinterlassen sie an ihren "Stammdienststellen" ein beängstigendes Sicherheitsvakuum, so heute der Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien zu den, vom Wiener Polizeichef Mahrer angekündigten Blaulichtaktionen. Außerdem können derartige Aktionen ohnedies nur kurzfristig durchgeführt werden da auch die Möglichkeit der Überstundenleistung nur begrenzt machbar ist.

Die extreme Belastung der Polizei und das Fehlen von 1.500 Exekutivbeamten in Wien sind in Wahrheit ein klares Anzeichen dafür, dass unser Sicherheitssystem vor dem Kollaps steht. Dies ist ganz alleine der SPÖ in Wien zuzuschreiben - denn sie hätte mit ihrer absoluten Mehrheit schon längst für eine Aufstockung des Personals sorgen können. Tag und Nacht versuchen Wiens Polizisten mit mangelnder Ausrüstung und massivem Personalmangel für die Sicherheit in der Bundeshauptstadt zu sorgen. Steigende Kriminalitätszahlen, immer mehr Verwaltungsaufwand, komplizierte und umständliche Computersysteme mit Statistikhintergrund machen ein effizientes Arbeiten aber fast schon unmöglich, so Gudenus der weiter meint, dass sich dies natürlich auch auf jeden einzelnen Polizisten auswirke, und zwar auch in psychischer Hinsicht. Immer mehr Beamte leiden unter einem Burn-out-Syndrom. Er, so Gudenus, fordert daher die Rathaussozialisten nochmals eindringlich dazu auf, dem Personalnotstand bei der Exekutive endlich ein Ende zu setzen und das notwendige Verantwortungsgefühl gegenüber der Bevölkerung zu zeigen. (Schluss)paw

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