Weninger: Jugendausbildung als Zukunftschance erkennen

Konjunkturverschlechterung beschleunigt Anstieg der Arbeitslosigkeit

St. Pölten, (SPI) - "Der Konjunkturabschwung wirkt sich nun auch
in Niederösterreich voll auf den Arbeitsmarkt aus. Nach dem sprunghaften Anstieg seit Jahresbeginn verschärfte sich die Situation im Frühjahr weiter. Unter den bereits fast 50.000 Arbeitslosen ist der Anteil der jungen Menschen leider besonders groß", kommentiert SPÖ-Abgeordneter zum Nationalrat Hannes Weninger die jüngste Arbeitsmarktstatistik des AMS. "Jetzt sind die von der Bundesregierung initiierten Maßnahmen zur Kurzarbeit und zur Bildungskarenz besonders wichtig. Unternehmen und Arbeitnehmer werden unterstützt, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Arbeitnehmer für die Zeit des Aufschwunges zu qualifizieren", so Weninger.****

"Für Jugendliche, die trotz intensiver Bemühungen keine Lehrstelle finden können, sollen ab Herbst geförderte Lehrplätze in Lehrwerkstätten, bei Betrieben und Ausbildungspartnern zur Verfügung stehen. Daher wird es für Betriebe, die über Ausbildungsmöglichkeiten verfügen, das Angebot geben, freie Kapazitäten in ihren Lehrwerkstätten dem AMS zur Verfügung zu stellen. Die Unternehmen erhalten dafür einen monatlichen Pauschalbetrag in Höhe von 770 Euro pro Jugendlichem als Gegenleistung, da sie über ihren Eigenbedarf hinaus ausbilden und personelle und sonstige Ressourcen zur Verfügung stellen", erklärt Weninger.

Der SPÖ-Abgeordnete appelliert an die heimischen Unternehmen, trotz schwieriger Auftragslage auch an die Zukunft zu denken. "Die Förderungsangebote der Bundesregierung sollen der Jugend jetzt eine Chance geben und den Betrieben die Fachkräfte für die Zukunft sicherstellen", so Weninger.
(Schluss) hs

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