SP-Hora: Forderung der Grünen nach Dauer-Sperre des Ringes für Kfz nicht sinnvoll

Verteilfunktion des Rings unverzichtbar - Durch Umfahrungen zusätzliche Umweltbeeinträchtigungen

Wien (SPW-K) - "Schlechte Vorschläge werden auch dadurch nicht besser, wenn man sie ständig wiederholt. Die Wiener Ringstraße erfüllt eine wichtige Funktion auch im Individual-Verkehr in der Stadt, eine dauerhafte Sperre würde kein einziges Verkehrsproblem nachhaltig lösen, sondern diese zusätzlich verstärken", stellte der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, zu der Donnerstag neuerlich erhobenen Forderung der Grünen fest.

Die Ringstraße habe eine wichtige Verteilerfunktion für den Liefer- aber auch den Individualverkehr, auf den nicht verzichtet werden könne, führte der SP-Gemeinderat weiter aus. Hora: "Selbst mit der Sperre einer einzigen Fahrspur für Kraftfahrzeuge würden zusätzliche Probleme entstehen. Ziel der Stadt ist es, den bereits bestehenden Ringrund-Radweg für deren BenützerInnen zu optimieren. Genau dieses Vorhaben, das wesentliche Verbesserungen für die RadfahrerInnen bringt, wurde heute im Detail präsentiert". Eine dauerhafte Sperre des Rings für Kfz, so der Mandatar, wäre mit Umwegen, damit zusätzlichen Fahrkilometern und in Summe mit einer nicht unbeachtlichen Belastung der Umwelt durch höhere Schadstoffimmissionen verbunden. "Dass die Grünen dieses Florinaniprinzip nur deshalb in Kauf nehmen wollen, um den von ihnen ungeliebten Autoverkehr - wo immer möglich - dauerhaft zu behindern, ist bedenklich", schloss Hora. (Schluss)

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