Industrie begrüßt neues Modell zur Liquiditätsstärkung in Unternehmen

IV-Präsident Sorger und IV-GS Beyrer: "Sieg der standortpolitischen Vernunft - Finanzminister durchschlägt gordischen Knoten"

Wien (OTS) - (PdI) "Das heute von Finanzminister DI Josef Pröll angekündigte Modell zur Stärkung der Liquidität in Unternehmen ist ein Meilenstein auf dem Weg, die dramatische Wirtschaftskrise mit vereinten Kräften zu meistern", betonte der Präsident der Industriellenvereinigung Dr. Veit Sorger. Die Industriellenvereinigung (IV) habe bereits seit längerem auf das Problem der sich rein krisenbedingt verschärfender Liquiditätsengpässe in gesunden, zukunftsnotwendigen österreichischen Unternehmen hingewiesen. Die Frage nach dem "Wie", daher nach dem Instrument, steht dabei nicht im Vordergrund. Entscheidend sei, dass das Problem nunmehr in der vollen Dimension erkannt und die Problemlösung vom Finanzminister in professioneller Weise angegangen wird. Die volle Unterstützung der österreichischen Unternehmen sei dem Finanzminister sicher.

Der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Mag. Markus Beyrer, verwies angesichts dessen, dass unsere deutschen Nachbarn ein ähnliches Modell mit 100 Mrd. Euro für Kreditgarantien und Bürgschaften über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bereits praktisch fertig hätten, auf die Dringlichkeit der Maßnahme. Der vom Finanzminister in Aussicht gestellte Rahmen von 10 Mrd. Euro sei angesichts der Dimension des deutschen Pakets und des Größenverhältnisses zwischen Deutschland und Österreich genau richtig gewählt.

"Es geht jetzt darum zu verhindern, dass gesunde Unternehmen unverschuldet auf Grund von durch die Tiefe der Krise verursachten Liquiditätsengpässen in Probleme kommen oder gar Schlimmeres. Das in Aussicht gestellte Paket zur Sicherung der Liquidität in mittleren und größeren Unternehmen ist ein entscheidender Schritt zur Absicherung von hoch qualifizierten Arbeitsplätzen, um die wir jetzt alle kämpfen müssen", betonte der IV-Generalsekretär. Der Weg über etablierte Instrumente unter Einbindung der österreichischen Banken, die sich auch in der Krise als gute Partner erwiesen hätten, sei genau der richtige. Die IV werde sich wie bisher mit voller Kraft und in konstruktivster Art und Weise in den weiteren Diskussionsprozess einbringen.

Dies sei zweifellos ein Sieg der standortpolitischen Vernunft. "Der Finanzminister hat mit diesem Schritt den gordischen Knoten durchschlagen", zollte IV-Präsident Sorger der heutigen Ankündigung von Josef Pröll höchsten Respekt. "Unserem Bestreben, die Finanzierung der Unternehmen längerfristig sicherzustellen, wird mit diesem klugen Konzept entscheidend entgegengekommen."

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