Kräuter: SPÖ will Europa zum Positiven verändern

Spitzenkandidat Swoboda steht für seriöse Europapolitik im Sinne der Menschen

Wien (SK) - "Wir gehen mit voller Motivation in die EU-Wahl am 7. Juni. Es ist unser Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass wir die EU zum Positiven verändern wollen. Vor allem die Stärkung der Sozialpolitik der EU und der Schutz der ArbeitnehmerInneninteressen werden im Fokus unserer Arbeit stehen", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter Günther Kräuter anlässlich eines Besuches gemeinsam mit den SPÖ-Landesgeschäftsführern in Brüssel. Auf dem Programm standen Arbeitsgespräche mit dem gesamten Team der EU-Abgeordneten und eine Landesgeschäftsführersitzung. Neben den Landesgeschäftsführern waren auch hochrangige Funktionäre des Pensionistenverbandes vor Ort und in die strategischen Überlegungen zur Wahlkampagne eingebunden. Lob gab es von Kräuter auch für den Spitzenkandidaten Hannes Swoboda: "Die SPÖ ist die einzige Partei, die einen überzeugten und erfahrenen Europapolitiker an die Spitze gestellt hat. Hannes Swoboda ist der Garant für eine seriöse Europapolitik, die die Anliegen der Menschen in den Mittelpunkt stellt". ****

Die EU-Wahl sei eine Richtungsentscheidung, betonte Swoboda vor den Landesgeschäftsführern, es gehe um eine zentrale Weichenstellung für die kommenden Jahre. "Wir wollen endlich ein Europa, dass nicht von neoliberalen Kräften dominiert wird", so Swoboda. Von Seiten der EU sei in den letzten Jahren den aus Amerika kommenden Tendenzen bezüglich der Deregulierung der Finanzmärkte zu wenig entgegen gesetzt worden. Die Sozialdemokratie sei seit jeher für strengere Regeln für den Finanzmarkt eingetreten, dies sei jedoch von den konservativen Kräften nicht unterstützt worden. "Daher brauchen wir eine starke sozialdemokratische Vertretung im Europäischen Parlament, um zukünftig aus ähnlichen Gründen ausgelöste Krisensituationen zu vermeiden", so Swoboda.

Gemeinsame Linie mit allen Landesgeschäftsführern war, dass man einen konstruktiven Wahlkampf führen möchte, bei dem Sozialthemen und das klare Bekenntnis zu Europa im Mittelpunkt stehen werden, was nicht heißt, einen kritiklosen Kurs zu fahren. "Weil wir überzeugte Europäer sind, treten wir dafür ein, dass sich die EU ständig zum Besseren verändert", so Kräuter und Swoboda abschließend. (Schluss) sw

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