Sonnberger: Großes Lob für Förderung der thermischen Sanierung

ÖVP-Wohnbausprecher: Berlakovich und Mitterlehner setzen die richtigen Schritte

Wien (ÖVP-PK) - Großes Lob findet ÖVP-Wohnbausprecher Abg. Dr. Peter Sonnberger für die von Wirtschaftsminister Mitterlehner und Umweltminister Berlakovich durchgesetzte Förderung der Thermischen Sanierung. Wie im zweiten Konjunkturpaket vereinbart erhalten dadurch der private Wohnbau und die Unternehmen jeweils 50 Millionen Euro an nichtrückzahlbaren Zuschüssen für die Dämmung der Außenhülle eines Gebäudes sowie den Tausch von Heizkesseln und Fenstern. ****

"Mit den 100 Millionen an Zuschüssen werden 650 Millionen Euro zusätzliche Investitionen initiiert. Das sind viele neue Aufträge für Baufirmen und Handwerker in ganz Österreich", führte Sonnberger aus. "Damit werden 7000 Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen." Darüber hinaus bewirken diese 100 Millionen Euro für die thermische Sanierung von privaten Haushalten und betrieblichen Gebäuden eine CO2-Einsparungen in der Höhe von insgesamt rund 5,3 Millionen Tonnen CO2 über die Lebensdauer der Investitionen. Außerdem können dadurch 800 Millionen Liter Öl eingespart werden, was somit wesentlich zur Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit Österreichs beiträgt".

Bei privaten Wohnbauten, die die geforderten Standards im Wärmeschutz bereits erfüllen, werden auch die Einbindung einer thermischen Solaranlage, der Umstieg auf Holzzentralheizungsgeräte, ein Einbau von Wärmepumpen und der Umstieg auf bestimmte Erdgasbrennwertkessel unterstützt. "Der Tausch von Fenstern oder der Heizung, oder die Wärmedämmung sind zwar kurzfristig mit Kosten verbunden, das sind aber Investitionen, die sich langfristig rechnen. Wer sein Haus gut dämmt und neue Fenster einbaut, kann seine Heizkosten um die Hälfte reduzieren", erläuterte Sonnberger.

Die Förderung dieser Maßnahmen kann je nach Energieeinsparungseffekt bei Betrieben bis zu 40 Prozent der Investitionskosten betragen, im Wohnbau ist eine Unterstützung von 20 Prozent bzw. maximal 5000 Euro vorgesehen. Für die Umstellung bestehender Wärmeerzeugungssysteme in Wohngebäuden beträgt die maximale Förderhöhe 2500 Euro.

Die privaten Förderungswerber können ihre Anträge auf Zuschuss bei allen Bankfilialen und Bausparkassen stellen. "Das erleichtert die Abwicklung für die Menschen in ganz Österreich. Mein Dank gilt damit vor allem den Bausparkassen, die diesen Service kostenlos übernehmen", so Sonnberger.

Er ist überzeugt, dass die 100 Millionen Euro innerhalb kurzer Zeit verbraucht sein werden. "Diese wichtige umwelt- und energiepolitische Maßnahme ist von den ÖVP-Ministern Mitterlehner und Berlakovich in Zusammenarbeit mit dem Finanzminister DI Josef Pröll, der diese Idee vor zirka eineinhalb Jahren ins Spiel brachte, umgesetzt worden. Ich bin überzeugt, dass mit diesen Förderungen die richtigen Schritte gesetzt wurden, um unser Land umweltfreundlicher zu gestalten", schloss der ÖVP-Wohnbausprecher.
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