FP-Ebinger: Gesundheitsbewusstsein und gesunde Ernährung müssen möglichst früh vermittelt werden

Vermehrter Sportunterricht in den Schulen gefordert

Wien, 02.04.2009 (fpd) - Jedes vierte Kind in Österreich ist zu dick. Die Zahl der Zuckerkranken explodiert. Fettreiche Nahrung, Süßgetränke und Bewegungsmangel sind die Auslöser von Diabetes. Immer mehr Kinder unter 10 Jahren erreichen ein Gewicht von rund 100kg auch bei 16jährigen ist ein Gewicht von rund 200kg keine Seltenheit mehr. Eine Bewusstseinsbildung in möglichst jungen Jahren ist daher ein wichtiger Schritt in Richtung Gesundheit im Erwachsenenalter, so der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, Gemeinderat LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Falsche Ernährung und Bewegungsmangel werden den Kindern und Jugendlichen ja durch schlechte Vorbilder immer wieder gezeigt. Dabei kann gar nicht früh genug damit begonnen werden, den Geist der Kinder in Richtung Gesundheit zu bilden. Vor allem gesunde Ernährung und Bewegung sollten im Vordergrund stehen. Denn eines ist klar, dass das Übergewicht der Kinder im Zusammenhang mit Diabetes im Alter steht. Aber auch Herzinfarkt, Gefäß- und Gelenksschäden sind ein gefährlicher Nebeneffekt der Fettsucht. Je früher man also ansetzt das Bewusstsein zu stärken, desto besser ist es für die Kinder. Auch die steigende Aggressivität unter Kindern und Jugendlichen könnte durch vermehrte Bewegung in der Kindergarten- aber auch Schulzeit wieder vermindert werden. Denn eines ist auch klar, dass zumindest die Hälfte der Fettleibigen unter Depressionen leidet, so Ebinger.

Mehr Turnstunden im Kindergarten sowie Wasser, ungezuckerte Tees, gesunde Fruchtsäfte sowie Obst und Gemüse sollte schon bei der Vormittagsjause im Kindergarten auf den Tisch kommen. Denn gesunde Ernährung muss im Vordergrund stehen. Da Kinder in der Regel körperlich aktiver sind, ist der Flüssigkeitsbedarf ebenfalls erhöht. Ideale Durstlöscher sind Mineralwasser und Molkegetränke oder aber auch wenig gesüßte Milchmixgetränke. Letztere sind bei Kindern durchaus beliebt - man muss sie ihnen nur anbieten. Aber heutzutage werden die Kinder zum Genuss von ungesunden Zuckerlimonaden ja geradezu verpflichtet, kritisiert Ebinger und meint abschließend, dass schon im Kindergarten der Schwerpunkt "Gesundheitsförderung" auf dem Tagesplan stehen muss. (Schluss)paw

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