Grosz: BZÖ fordert Überprüfung der Haftungen der Capital Group durch FMA und Staatsanwaltschaft

Vermögensverwaltungshaftungen nur für Großkunden und Banken

Wien (OTS) - Umgehende Überprüfungen der Vermögensverwaltungshaftungen der durch den Madoff-Betrug ins Trudeln geratenen Grazer Capital Bank Group durch die Staatsanwaltschaft und die Finanzmarktaufsicht fordert BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz. Die Capital Bank Group habe trotz des Skandals vor mehr als zwei Monaten keine gütliche Lösung für ihre Privatkunden herstellen können.

"Es kann und darf nicht sein, dass es sich Banken und Versicherungen richten, hohe Beträge für die Vermögensverwaltungen einstreifen aber sich gegenüber den Privat- und Kleinanlegern jeglicher Haftung entziehen. Dieses verheerende Bild, das Österreichs Banken- und Versicherungslandschaft abgibt, manifestiert sich nicht zuletzt in der Vorgangsweise der Capital Bank Group. Im Interesse der geschädigten Privatanleger sind daher die Haftungsbedingungen und Geschäftsabwicklungen der Capital Group umfassend durch die Gerichte und die Finanzmarktaufsicht zu überprüfen. Auch der Verein für Konsumenteninformation und das Konsumentenschutzministerium haben hier im Interesse der geschädigten Kleinanleger umgehenden Handlungsbedarf", so der BZÖ-Nationalratsabgeordnete.
"Gerade in Zeiten wie diesen, wo auch der Steuerzahler den Banken den Hintern vergoldet, kann und darf es nicht sein, dass sich Banken und Versicherungen ihrer Verpflichtung gegenüber Kleinanlegern entziehen. Alle relevanten Institutionen - sei es der VKI oder die FMA - haben daher im Interesse der geschädigten Kleinanleger umgehend tätig zu werden", so Grosz .

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