Erster Berufsinfotag in Leopoldstadt und Brigittenau

350 SchülerInnen informierten sich zu Jobperspektiven und Berufswelt

Wien (OTS) - Am 1. April stand das Haus der Begegnung in der Brigittenau ganz im Zeichen der Berufsorientierung. 350 SchülerInnen aus Leopoldstadt und Brigittenau bot sich die Möglichkeit, eine Menge über die Lehrberufe ihrer Wahl zu erfahren oder neue Berufe kennen zu lernen. Die Bezirksvorsteher Gerhard Kubik (2. Bezirk) und Hannes Derfler (20. Bezirk) organisierten erstmals den Berufsinfotag Leopoldstadt und Brigittenau in Zusammenarbeit mit dem vom waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) koordinierten Beschäftigungspakt Wien.

BV Derfler und Kubik: "Aufwertung von Lehrberufen ist wichtig"

"Es muss ein Anliegen der Politik sein, Jugendlichen eine Chance für die Zukunft und eine sichere Jobperspektive zu geben. Jugendliche brauchen mehr Wissen über das, was in den Berufsbildern verlangt wird und es ist notwendig, dass Lehrberufe wieder jenen Stellenwert in der Gesellschaft bekommen, den sie verdienen. Unser erster Berufsinfotag war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen drängten hoch motiviert zu den Ständen, informierten sich über Lehrberufe und probierten mit Begeisterung die Angebote aus," so die Bezirksvorsteher Gerhard Kubik und Hannes Derfler unisono.

Wertvoller Einblick in die Praxis

Am Berufsinfotag Leopoldstadt und Brigittenau präsentierten Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen sowie zahlreiche Beratungseinrichtungen wie der waff Personalfinder Unterstützungsangebote bei der Lehrstellensuche. Berufstypische Tätigkeiten wie Blumenbinden, Hobeln, Löten, Schrauben und vieles mehr konnten direkt vor Ort ausprobiert werden. In den Bezirken ansässige Unternehmen wie zum Beispiel Blumen Brigitte, der Installateur Richard Marischka oder der Elektrotechnikbetrieb Hans Hawlan stellten gemeinsam mit ihren Lehrlingen den beruflichen Arbeitsalltag vor, um den Jugendlichen einen besseren Einblick in die Arbeitswelt zu bieten. An den Infoständen der ÖBB und der Wiener Stadtwerke gingen die Mädchen mit gutem Beispiel voran und präsentierten ihre Elektronik- und Mechatronikkenntnisse. Für jene, denen die Auswahl des geeigneten Lehrberufes noch schwer fällt, standen Fachleute vom waff, dem Berufsinformationszentrum des AMS, technopool, dem Biwi, der Arbeiterkammer sowie des Vereins WienXtra und WUK Domino für Gespräche und Informationen zu Berufsorientierung, Lehrstellensuche, rechtlichen Themen und Chancen im Beruf zur Verfügung. Mädchen, die sich für technische Berufe interessieren, fanden zusätzlich am Infostand des Vereins "Sprungbrett" kompetente AnsprechpartnerInnen.

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