FVMI: In Österreich ist Tanken günstig

Treibstoffpreis-Vergleich 2008 zeigt: Österreich bei Benzin und Diesel unter dem EU-Schnitt

Wien (OTS) - Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) analysierte die europäischen Preise für Benzin und Diesel im abgelaufenen Jahr: "Der Blick auf die Treibstoffpreise der 27 EU-Staaten plus der Schweiz bestätigt, dass die Autofahrer in Österreich nach wie vor günstig tanken. Sowohl bei Super Benzin 95 als auch bei Dieselkraftstoff belegt Österreich einen guten Platz und liegt unter dem EU-Schnitt", zeigt sich FVMI-Geschäftsführer Dr. Christoph Capek erfreut. Bei den Nachbarn Deutschland und Italien, aber auch teilweise in Tschechien und in der Slowakei "musste 2008 an den Tankstellen deutlich mehr bezahlt werden. Diese günstige Situation gilt auch heute unverändert bei den gegenüber 2008 generell niedrigeren Treibstoffpreisen, vielmehr sind jetzt auch die Pumpenpreise in Slowenien immer wieder über dem österreichischen Niveau".

Regelmäßige Preisänderungen zeigen harten Wettbewerb

"Der Treibstoffmarkt und das Tankstellengeschäft sind von einem harten Wettbewerb geprägt. Das zeigt sich gerade auch durch die sich regelmäßig ändernden Preise, in die sowohl die lokale Konkurrenzsituation als auch die sich täglichen Änderungen der Notierungen am internationalen Produktenmarkt einfließen", so Capek und weiter: "Das österreichische Preisniveau trägt den wirtschaftlichen Erfordernissen Rechnung und spiegelt ein faires Preis-Leistungsverhältnis wider."

1 Euro Tankgeld: 57 Prozent davon gehen an den Staat

Der FVMI-Geschäftsführer weist darauf hin, dass die Treibstoffpreise "überwiegend durch die Preisentwicklungen auf den internationalen Produktenmärkten bestimmt werden und die heimischen Mineralölunternehmen keine Möglichkeit haben, sich von der internationalen Entwicklung ab zu koppeln". Besonderes Augenmerk sollte in diesem Zusammenhang der Zusammensetzung des österreichischen Treibstoffpreises geschenkt werden: "Wenn man die letzten Wochen betrachtet, dann gingen von einem Euro Tankgeld durchschnittlich 57 Prozent in Form von Steuern und Abgaben an den Staat. Etwa 34 Prozent betrug der Einkaufspreis des Produktes am internationalen Markt und 9 Prozent waren für den Vertrieb im Inland, das Marketing, die Verwaltung und Instandhaltung sowie die Pächterprovisionen erforderlich. Den Mineralölunternehmen blieben aus dem Tankgeschäft nur etwa 0,5 Cent pro Liter", so Capek.

Garant für Versorgungssicherheit und zentraler Wirtschaftsfaktor

Gerade vor dem Hintergrund der schwachen Konjunktur und der ansteigenden Arbeitslosenrate weist der FVMI auf die "wichtige Rolle der Mineralölindustrie als zentraler Wirtschaftsfaktor für Österreich" hin: "Die Mineralölindustrie ist der Garant für die Versorgungssicherheit mit flüssigen Treib- und Heizstoffen und gleichzeitig eine wichtige wirtschaftliche Konstante in Österreich, mit der über die großen Mineralölunternehmen, die vielen Mineralölhändler sowie die Tankstellen tausende Arbeitsplätze verknüpft sind", so Capek abschließend.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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