Mehr Cash für die ArbeiterInnen in der Baustoffindustrie

Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen + 3,25 Prozent KV-Lohnerhöhung für die ArbeiterInnen in der Stein- und keramischen Industrie

Wien (GBH/ÖGB/FV Steine-Keramik) - "In harten Verhandlungen konnte ein neuer Kollektivvertrag für die ArbeiterInnen in der Stein- und keramischen Industrie abgeschlossen werden", betonen die Verhandlungsleiter und Stv. Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Abg. z. NR Josef Muchitsch und BRV Othmar Danninger sowie auf Arbeitgeberseite der Verhandlungsleiter des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie, Dr. Gerhard Katzenberger, im Namen der Verhandlungsteams. "Mit diesem Ergebnis erreichen wir eine deutliche Kaufkraftstärkung für die rund 10.000 ArbeiterInnen in der Stein- und keramischen Industrie und ihre Familien. ++++

Vereinbart wurde eine Laufzeit von zwölf Monaten, die Lohnerhöhungen treten mit 1. Mai 2009 in Kraft. Die KV-Löhne und Lehrlingsentschädigungen steigen um 3,25 Prozent, das bedeutet in den nächsten zwölf Monaten im Durchschnitt um rund 780 Euro mehr Einkommen bei den Mindestlöhnen. Die Ist-Löhne erhöhen sich um 2,55 Prozent. Alle Erhöhungen werden kaufmännisch gerundet.

Auch bei den kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen konnten Verbesserungen erreicht werden. So wurde u. a. die Entgeltfortzahlung beim erstmaligen Antreten zum Führerschein der Klasse B vereinbart. Außerdem werden in einer Arbeitsgruppe die Umsetzung der Arbeitszeitgesetznovelle 2008 und die Einführung eines Jubiläumsgeldes diskutiert.

ÖGB, 2. April 2009 Nr. 187

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