Tirol-Tag II: Josef Pröll: Politik ist gefordert, Arbeitsplätze zu sichern

ÖVP-Bundesparteiobmann auf seiner „Zuhör-Tour“ in Tirol

Innsbruck, 01. April 2009 (ÖVP-PD) ÖVP-Bundesparteiobmann Finanzminister Josef Pröll besuchte bei seiner Tour durch die Bundesländer heute Tirol. Unter dem Motto „Den Menschen zuhören“ nahm sich Pröll Zeit, um mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ins Gespräch zu kommen und deren Anliegen und Wünsche an die Politik bzw. an die Bundesregierung aufzunehmen. Im Mittelpunkt der zahlreichen Gespräche standen natürlich die Finanz- und Wirtschaftskrise. „In Zeiten der Wirtschaftskrise ist die Politik gefordert, alles zu tun, um Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen“, versicherte Pröll. ****

Die erste Station seiner „Zuhör-Tour“ führte den ÖVP-Chef – in Begleitung der Tiroler Landesrätin Beate Palfrader – in die Glockengießerei Grassmayr nach Innsbruck. Seit über 400 Jahren produziert die Familie Grassmayr in der nunmehr 14. Generation Glocken, die in fast 100 Staaten auf der ganzen Welt exportiert werden. Zusätzlich zum Guß neuer Glocken hat sich die Glockengießerei Grassmayr auch auf die Restaurierung historischer Glocken und die Herstellung des kompletten technischen Zubehörs für Glockenanlagen spezialisiert. „Die Glockengießerei Grassmayr behauptet sich am Markt mit qualitativ hochwertigen Produkten und besticht durch ein arbeitnehmerfreundliches Umfeld“, zeigte sich ÖVP-Chef Pröll beeindruckt von dem innovativen Familienbetrieb. „Auch für die Politik gilt es, gut zu planen und vorzubereiten, und dann mit Professionalität umzusetzen“, zog Pröll Lehren aus dem Betriebsbesuch.

Im Anschluss daran besuchte ÖVP-Chef Pröll den Tiroler Blinden-und Sehbehinderten-Verband in Innsbruck. Im neuen Vereinshaus, das im vergangenen Jahr mit großer Unterstützung des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck errichtet wurde, traf Josef Pröll mit den Vereins-Verantwortlichen sowie mit den sehbehinderten
Bewohner/innen der zur Verfügung gestellten und adaptierten Wohnungen zusammen. „Ich bin beeindruckt von dem Engagement der Mitarbeiter des Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes“, betonte Pröll. „Das Motto ‚Hilfe zur Selbsthilfe’ wird hier vorbildlich umgesetzt.“ Der Verband hat zur Zeit 20 fixe Angestellte und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter. Er bietet individuelle Beratung für sehbehinderte Menschen, eine pädagogische Frühförderung für sehbehinderte Kinder sowie ein „Kompetenz-Zentrum“ mit rund 900 Hilfsmitteln, die den Alltag für sehbehinderte und blinde Menschen erleichtern.

Auf dem weiteren Programm des heutigen Bundesländer-Tages von Josef Pröll stehen noch ein festlicher Empfang in Schwaz, an dem auch Landeshauptmann Günther Platter sowie weitere ÖVP-Regierungsmitglieder teilnehmen werden, sowie eine Diskussionsveranstaltung, wo sich der ÖVP-Chef in den Abendstunden unter dem Motto „Politik hautnah“ den Fragen der interessierten Tirolerinnen und Tirolern stellen wird.

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