Tirol-Tag I: Josef Pröll: Wir haben uns einen Österreich-Bonus erwirtschaftet

ÖVP-Bundesparteiobmann zu Besuch in Tirol - Maßnahmen mit Bundesländern abstimmen

Innsbruck, 1. April 2009 (ÖVP-PD) Die Botschaft an die Österreicher/innen ist klar: „Wir haben in Österreich stärker und früher gehandelt als andere Länder. Wir sind schneller in der Umsetzung und wir haben uns einen Österreich-Bonus erwirtschaftet“, so ÖVP-Chef Finanzminister Josef Pröll im Zuge des heutigen Bundesländertages in Tirol. Dort fand ein Arbeitsgespräch mit dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter sowie eine gemeinsame Pressekonferenz im Innsbrucker Landhaus statt. Das Bankenpaket sei „keine Unterstützung für das System Banken oder deren Manager, sondern es geht bei diesem Paket um die Absicherung der
Spareinlagen sowie das Aufrechterhalten einer Kreditwirtschaft, was nicht zuletzt für abertausende ‚Häuslbauer’ und Wohnungsbesitzer wichtig sind“, stellte Josef Pröll fest. Dahinter stehe „die Absicht, den Geldkreislauf unserer Wirtschaft zu stabilisieren.
****

„Es ist ein wichtiges Signal, dass Finanzminister Josef Pröll und sein ÖVP-Regierungsteam heute in Tirol unterwegs sind“, so der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter. Auch in Tirol sei die Wirtschaftskrise schon sehr zu spüren. „Was den Arbeitsmarkt betrifft, beutelt es uns schon deutlich“, so Platter. „Ich bin froh, dass die vom Land Tirol und der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen zu greifen beginnen.“

„Ich habe mit meinem ÖVP-Regierungsteam klargelegt, dass wir nach einem Grundsatz handeln: Die Politik muss das Leben begreifen und nicht umgekehrt“, betonte ÖVP-Bundesparteiobmann Finanzminister Josef Pröll. Die ÖVP wolle stärker in den Bundesländern präsent sein, „um sich den Menschen vor Ort zu stellen“, so Josef Pröll und weiter: „Deswegen bin ich heute mit meinem Regierungsteam in Tirol unterwegs.“ Angesichts der Wirtschaftskrise sei es wichtig, dass wir unsere Maßnahmen sehr eng mit den Bundesländern abstimmen, so Pröll weiter. „Wir sehen noch nichts von dem, was an Krise auf uns zukommt. Das meiste ist in der Dichte noch nicht sichtbar, deswegen ist es enorm wichtig, sich mit den Bundesländern abzustimmen.“

Die Regierung habe frühzeitig die richtigen Antworten definiert: „Die größte Steuerreform, die wir seit Jahrzehnten gemacht haben, wird um Ostern - rückwirkend mit 1. Jänner 2009 - im Ausmaß von knapp sechs Milliarden Euro ihre Wirksamkeit auf den Konten haben“, betonte Pröll und weiter: „Diese Maßnahmen werden den Konsum im Inland stabilisieren und mit den beiden Konjunkturpaketen wird den kleineren und mittleren Unternehmen
unter die Arme gegriffen und die Eigenkapitalbildung entsprechend vorangetrieben.“ Bei der Steuerreform kommt den Tirolerinnen und Tirolern 180 Millionen zugute und weitere 180 Millionen durch Infrastrukturmaßnahmen. „Nun ist es wichtig, dass die zwei Konjunkturpakete Punkt für Punkt abgebaut werden, dass es nach dem Höhepunkt der Krise im Herbst wieder talaufwärts gehen kann“, erklärte der Finanzminister.

Jetzt gelte es, „die Krise zu meistern, die Wirtschaft zu stärken und den Menschen zu helfen“, betonte Josef Pröll weiter. „Es zeigt sich auch, wie wichtig es war, bei den Budgetverhandlungen auf die Bremse zu steigen und darauf zu achten, dass das Budget nicht aus dem Ruder läuft. Wir werden investieren und helfen, aber das Budget nicht aus den Augen verlieren“, so Josef Pröll abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002