SP-Hora: Neues Ring-Straßenbahnkonzept hat sich bestens bewährt

Neue Ringrund-Linie aus guten Gründen ausschließlich als Touristen-Tram konzipiert

Wien (SPW-K) - "Das im vergangenen Herbst neugestaltete Ring-Straßenbahnsystem hat sich bestens bewährt. Immer mehr Fahrgäste benützen direkt von den Bezirken, die die beiden neuen Durchgangslinien 1 und 2 tangieren, zu bestimmten Abschnitten des Rings oder darüber hinaus diese Linien. Die heute der Öffentlichkeit präsentierte, ringrund verkehrende, technisch speziell adaptierte Linie ist ausschließlich als "Nostalgie"-Touristentram konzipiert und deshalb kein Bestandteil des normalen, integrierten Netzes der Wiener Linien bzw. des Verkehrsverbundes Ost-Region. VP-Gemeinderat Gerstl versucht wieder einmal Äpfel mit Birnen zu vermischen", wies Mittwoch der Verkehrssprecher der SPÖ Wien, Karlheinz Hora, die Kritik des VP-Mandatars zurück.

"Mit den neuen Linienführungen des 1ers und 2ers mit ausgezeichneten Anschlüssen sowohl zu und zwischen U-Bahn- als auch anderen Linien wurde ein Vorschlag des Fahrgastbeirates realisiert und damit eine deutliche Fahrgastzunahme erzielt. Die Lösung ist auf große Zustimmung bei den Fahrgästen gestoßen", betonte Hora. Umso unverständlicher sei es angesichts der Fakten daher, so Hora, wenn die Wiener ÖVP nun die Eingliederung der speziell adaptierten Touristen-Linie in den Verbund und damit das normale Wiener-Linien-Tarifsystem fordere. Kein Öffi-Benützer, der rasch zu seinem Ziel kommen möchte, würde nämlich tagsüber das von Gerstl vorgeschlagene 15 Minuten-Intervall in Kauf nehmen und dabei rund um den Ring fahren, wenn er anders rascher ans Ziel kommen könne, meinte der Gemeinderat. "Der Gerstl-Vorschlag ist allein teuer, bringt den Fahrgästen keine nennenswerten Vorteile und ist deshalb nicht zielführend", schloss Hora. (Schluss)

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