"Jugendliche haben Recht auf Bildung und Arbeit"

Magdalena Schwarz von der Katholischen Jugend ist neue Vorsitzende der Bundesjugendvertretung - "Kathpress"-Gespräch über Hauptanliegen und Ziele

Wien, 1.4.09 (KAP) Den Jugendlichen dabei helfen, zu ihrem Recht auf Bildung und Arbeit zu kommen - das ist eines der Hauptanliegen, wofür sich Magdalena Schwarz von der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ) als neue Vorsitzende der Bundesjugendvertretung besonders einsetzen will. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sei dies umso wichtiger, so Schwarz am Mittwoch im Gespräch mit "Kathpress". Schwarz bildet gemeinsam mit Rodaina El Batnigi von der Muslimischen Jugend Österreich und Wolfgang Moitzi (Sozialistische Jugend Österreich) sowie Philipp Nagel (Junge ÖVP) das neue Vorsitz-Team der Bundesjugendvertretung.

Gemeinsam mit den 49 Mitgliedsorganisationen unterschiedlicher verbandlicher, konfessioneller und parteipolitischer Herkunft, vertreten die vier Vorsitzenden mehr als eine Million junger Menschen und machen sich für ihre Rechte stark. Die Bundesjugendvertretung ist eine gesetzlich eingerichtete Interessenvertretung der jungen Menschen in Österreich. Sie wolle die Jugendlichen ermutigen, selbst in der Gesellschaft initiativ zu werden und ihre Fähigkeiten einzusetzen, so Schwarz. Dazu bräuchten die Jugendlichen aber auch entsprechende Rahmenbedingungen und Hilfestellungen.

Neben Arbeit und Bildung will sich Schwarz vor allem in den Bereichen Antidiskriminierung, Nachhaltigkeit und Aufklärung über den Holocaust engagieren.

Das Gedenken an die Shoa müsse gerade mit zunehmendem zeitlichen Abstand hochgehalten werden, so Schwarz. Die Jugendlichen von heute müssten feinfühlig bleiben gegenüber unakzeptablem Gedankengut, dass immer noch in der Gesellschaft unterschwellig vorhanden sei.

Schwarz sprach sich auch gegen jede Form von Diskriminierung aus, sei es aufgrund des Geschlechts, der Herkunft oder Religion. Die Jugendlichen von heute müssten Fertigkeiten erwerben, die ein gutes Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft ermöglichen.

Ebenso wolle sie den Jugendlichen bewusst machen, dass letztlich jeder einzelne durch sein Verhalten Verantwortung für die Umwelt trägt, nicht nur in Österreich sondern weltweit, so Schwarz. Sie verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf das Schlagwort "Klimagerechtigkeit".

Schwarz hoffte gegenüber "Kathpress" auf eine gute Gesprächsbasis sowohl mit den anderen Jugendvertretern wie auch mit den politischen Entscheidungsträgern.

In Kürze startet die Bundesjugendvertretung eine Jugendkampagne zu den Europawahlen im Juni. Dabei gehe es, so Schwarz, nicht um Parteipolitik. Die Jugendlichen sollten aber ermutigt werden, zur Wahl zu gehen und Europa so mitzugestalten.

O-Töne von Magdalena Schwarz sind in Kürze unter www.katholisch.at/o-toene abrufbar. (ende)
K200903191
nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KAT0004