Strache: Freiheitliche Haltung zum Georgien-Konflikt bestätigt

Ossetien-Krieg mutwillig durch Saakaschwili herbeigeführt

Wien (OTS) - Anlässlich der bevorstehenden Massenproteste in Georgien gegen Präsident Saakaschwili und unter Bezugnahme auf die "Spiegel"-Berichte in den vergangenen Wochen unterstrich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die Richtigkeit der freiheitlichen Haltung zum Georgien-Konflikt. Dieser sei mutwillig durch Saakaschwili herbeigeführt worden, worauf die FPÖ immer hingewiesen habe. Auch der "Spiegel" schreibe in seiner Ausgabe vom 23. März 2009: "Die Äußerungen des Militärs sind ein Indiz dafür, dass Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili nicht eine ‚russische Aggression‘ abwehrte, wie er bis heute behauptet, sondern einen Angriffskrieg anzettelte." Und weiter heißt es in dem Artikel, dass "immer mehr ehemalige Weggefährten Saakaschwilis dem autoritären Staatschef die Schuld am Krieg anlasten und seinen Rücktritt fordern".

Strache erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass am 6. Februar 2009 in Wien der "World Congress of the Nations of Georgia" gegründet worden ist. Dieser Verein hat sich die Entwicklung und Intensivierung demokratischer Werte und die Förderung und Stärkung von Toleranz, Gerechtigkeit und Solidarität unter den georgischen Gemeinschaften zum Ziel gesetzt. Die FPÖ, die für eine Aussöhnung zwischen Russland und Georgien steht, begrüßt die Zielsetzung dieser Organisation. Anfang März ist es auch zu einem Zusammentreffen von FPÖ-Vertretern wie HC Strache und Hilmar Kabas mit dem "World Congress of the Nations of Georgia" gekommen. Die FPÖ kritisierte dabei die einseitige Darstellung des Georgien-Konflikts im vorigen Jahr und die Haltung Österreichs und der EU. HC Strache bezeichnete die Gründung des Vereins als historischen Tag.

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